This website is for a different region.

The content here might not be relevant fo you.
Would you like to visit the North America website?

Volumenprofil-Strategie für den CFD-Handel

by VT Markets
/
Jul 20, 2026

Kernaussagen

  • Eine Volume-Profile-Strategie liest das gehandelte Volumen auf jedem Preisniveau (Preis für Preis), nicht über die Zeit. So wird sichtbar, wo der Markt Preise als „fair“ akzeptiert oder ablehnt.
  • Die drei wichtigsten Bezugspunkte sind der Point of Control (POC), die Value Area (Wertzone) sowie deren Grenzen: Value Area High (VAH) und Value Area Low (VAL).
  • Typische Ansätze sind Ausbrüche, Rückkehr zum Durchschnitt (Mean Reversion) und „Naked POC“-Trades. Jeder passt zu einer anderen Marktlage.
  • Im Forex basiert das Profil meist auf Tick-Volumen (Anzahl der Kursänderungen). Bei Indizes, Rohstoffen und Aktien-CFDs ist das Volumen oft näher am Börsenvolumen der zugrunde liegenden Märkte.

Viele Indikatoren zeigen, was der Kurs über die Zeit gemacht hat. Eine Volume-Profile-Strategie dreht den Blickwinkel: Sie zeigt, auf welchen Kursniveaus tatsächlich gehandelt wurde.

Für CFD-Trader ist das wichtig. Wo sich viel Volumen aufbaut, entstehen oft Unterstützungen und Widerstände – also Zonen, die der Markt häufig verteidigt. Dieser Leitfaden erklärt, wie eine Volume-Profile-Strategie funktioniert, wie man sie liest und wie man sie in Forex, Indizes, Rohstoffen und Aktien-CFDs nutzt.

Was ist eine Volume-Profile-Strategie?

Eine Volume-Profile-Strategie nutzt die Verteilung des Volumens über die Preisniveaus, um Einstiege, Ausstiege und das Risiko (Stop-Loss) zu planen. Statt Volumen „pro Zeit“ (Kerze für Kerze) darzustellen, wird Volumen „pro Preis“ gezeigt. Wo viel gehandelt wurde, herrscht eher Einigkeit. Wo wenig gehandelt wurde, fehlt diese Einigkeit – der Kurs kann dort schneller durchlaufen.

Trader nutzen diese „Landkarte“ vor allem so:

  • Preisniveaus mit hohem Volumen ziehen den Kurs oft an und werden häufig zu Unterstützung oder Widerstand.
  • Preisniveaus mit wenig Volumen werden oft schnell durchhandelt, weil dort wenig „Akzeptanz“ besteht.
  • Der aktivste Preis, der Point of Control, dient als Referenz für die gesamte betrachtete Phase (z. B. eine Session).

Unterschied zu einem klassischen Volumenindikator

Ein klassischer Volumenindikator steht unter dem Chart. Er zeigt pro Kerze einen Volumenbalken und beantwortet damit: Wann kam Volumen in den Markt? Das Volume Profile zeigt Volumen pro Preisniveau als horizontale Balken am Rand des Charts und beantwortet: Wo (bei welchem Preis) wurde Volumen gehandelt?

Der Kernunterschied ist die Ausrichtung:

  • Zeitbasiertes Volumen: vertikale Balken pro Kerze, Lesen von links nach rechts.
  • Preisbasierter Volumenverlauf (Volume Profile): horizontale Balken pro Preisniveau, Lesen von oben nach unten.
  • Der längste horizontale Balken markiert den Preis mit der höchsten Aktivität.

Kernelemente: POC, Value Area, VAH und VAL

Drei Bezugspunkte tragen die Strategie:

  • Point of Control (POC): das Preisniveau mit dem höchsten Volumen. Es steht für den „fairsten“ Preis der betrachteten Phase, weil dort der meiste Handel stattfand.
  • Value Area (Wertzone): der Preisbereich, in dem rund 70% des gesamten Volumens gehandelt wurden. 70% entspricht grob dem „Hauptbereich“ einer Verteilung (ähnlich dem Bereich um den Durchschnitt, den viele als normal ansehen).
  • Value Area High (VAH): obere Grenze der Value Area.
  • Value Area Low (VAL): untere Grenze der Value Area.

POC, VAH und VAL rahmen den Bereich, den der Markt als „fair“ einstuft. Liegt der Kurs innerhalb der Value Area, ist der Markt eher im Gleichgewicht (Range). Verlässt der Kurs die Value Area und bleibt draußen, verschiebt sich dieses Gleichgewicht.

Ein vereinfachtes Beispiel:

Angenommen, in einer Session wurde pro Preisniveau folgendes Volumen gehandelt:

PreisniveauVolumen (Kontrakte)Zone
1.1050200Außerhalb der Value Area
1.1045450Außerhalb der Value Area
1.1040900VAH
1.10351,500POC
1.10301,100VAL
1.1025600Außerhalb der Value Area
1.1020250Außerhalb der Value Area
Gesamt5,000

Das Gesamtvolumen beträgt 5.000 Kontrakte. Die Value Area umfasst 70%, also 3.500 Kontrakte. Die drei mittleren Zeilen von 1,1030 bis 1,1040 enthalten genau diese 3.500 (900 + 1.500 + 1.100).

Damit ist der POC 1,1035, der VAH 1,1040 und der VAL 1,1030. Chart-Tools berechnen diese Werte laufend.

High Volume Nodes vs. Low Volume Nodes

Außerhalb der Value Area ist die Form des Profils entscheidend:

  • High Volume Node (HVN): eine „dicke“ Zone mit viel Volumen. Der Kurs bremst dort oft und kehrt häufig zurück. HVNs wirken deshalb oft wie Unterstützung oder Widerstand.
  • Low Volume Node (LVN): eine „dünne“ Zone mit wenig Volumen. Der Kurs läuft dort oft schneller durch. LVNs helfen, Ausbrüche oder klare Ablehnung zu erkennen.

Praxisregel: An HVNs eher Stopp/Stocken erwarten, durch LVNs eher schnelle Bewegungen. Daraus entstehen viele Einstiege und Ziele.

So liest man ein Volume Profile

Beginnen Sie mit dem POC, markieren Sie die Value Area, und beachten Sie HVNs und LVNs. So wird aus dem Histogramm ein Plan.

Den Point of Control lesen

Der POC ist der Hauptbezug:

  • Kurs über dem POC: der POC dient bei Rücksetzern oft als Unterstützung.
  • Kurs unter dem POC: der POC bremst Erholungen oft als Widerstand.
  • Steigt der POC von Session zu Session, bauen Käufer den „fairen“ Bereich schrittweise höher auf.
  • Bleibt der POC stabil und der Kurs kreist darum, spricht das für einen Seitwärtsmarkt.

Tipp: Markieren Sie den aktuellen POC vor dem Start der Session. So haben Sie sofort ein zentrales Niveau.

Die Value Area (70%-Zone) einordnen

Die Value Area zeigt, wo der Großteil des Handels stattfand. Faustregeln:

  • Eröffnung innerhalb der Value Area des Vortags und bleibt darin: oft Rotation zurück Richtung POC.
  • Eröffnung außerhalb und bleibt außerhalb: der Markt kann eine neue „faire“ Zone aufbauen.
  • Test von VAH oder VAL mit klarer Umkehr: die Kante hält – geeignet für Gegenbewegungen.
  • Schlusskurs jenseits von VAH oder VAL: Akzeptanz außerhalb – geeignet für Ausbruch-Trades.

Die 70% sind eine gängige Konvention. Viele Marktteilnehmer ориентieren sich daran – dadurch bekommen diese Zonen oft mehr Bedeutung.

Session-, Visible-Range- und Fixed-Range-Profile

Drei Profilarten beantworten unterschiedliche Fragen:

ProfiltypWas profiliert wirdGeeignet für
SessionJede Handelssession, täglich neuIntraday-Trading
Visible Range (VRVP)Nur der sichtbare Chartbereich, berechnet sich beim Scrollen neuSchneller Struktur-Check
Fixed RangeEin konkreter Abschnitt, den Sie auswählenPOC einer einzelnen Bewegung finden

Einfacher Einstieg: das Visible-Range-Profil, weil es ohne Vorbereitung funktioniert.

So richten Sie Volume Profile ein

Auf den meisten Plattformen lässt sich ein Volume Profile schnell hinzufügen. Wichtig ist die Datenquelle des Volumens, bevor Sie sich blind auf Levels verlassen.

Auf TradingView

  • Indikatoren öffnen und nach dem gewünschten Profil suchen, z. B. Visible Range oder Session Volume.
  • Zum Chart hinzufügen und die Einstellungen öffnen.
  • Prüfen, ob die Value Area auf 70% steht.
  • Optional den „developing POC“ aktivieren (ein POC, der sich während der aktuellen Session noch verändert).

Das Visible-Range-Profil ist der schnellste Start, weil es den sichtbaren Bereich auswertet.

Auf MT4 und MT5

MetaTrader liefert standardmäßig kein vollständiges Volume Profile. Es wird meist als zusätzlicher Indikator oder über ein Broker-Paket eingebunden. Bei etablierten Brokern lassen sich Volume-Profile-Tools sowohl auf MetaTrader 4 als auch auf MetaTrader 5 nutzen.

Wichtig: MetaTrader verwendet Tick-Volumen, nicht das zentrale Börsenvolumen. Tick-Volumen zählt Kursänderungen in einem Zeitraum, nicht die tatsächlich gehandelten Stücke/Kontrakte. Nutzen Sie das Profil daher als Hinweis auf Aktivität und Interesse, nicht als exakte Mengenangabe. Für viele Instrumente lassen sich Aktivitätscluster dennoch zuverlässig erkennen.

Geeigneter Zeitrahmen und Start-Einstellungen

Es gibt keinen „besten“ Zeitrahmen – entscheidend ist Ihre Haltedauer:

  • Intraday: Session-Profil auf 5- bis 15-Minuten-Chart.
  • Swing-Trading: Fixed-Range-Profil über eine klar definierte Bewegung im Tages- oder Wochenchart.
  • Alle Stile: zum Lernen die Value Area bei 70% lassen.

70% ist wichtig, weil viele Trader genau diese Einstellung nutzen. Wenn viele dieselben Zonen beobachten, sind Reaktionen wahrscheinlicher.

Trading-Strategien mit Volume Profile

Welche Volume-Profile-Strategie passt, hängt von der Marktlage ab. In Seitwärtsmärkten funktionieren Trades an den Kanten oft besser. In Trends sind Ausbrüche meist sinnvoller. Vier Grund-Setups:

1. Ausbruch: Akzeptanz außerhalb der Value Area handeln

Ein Ausbruch-Setup sucht, dass der Kurs die Value Area verlässt und außerhalb bleibt. Entscheidend ist die Akzeptanz (der Markt handelt dort weiter und baut Volumen auf):

  • Ein kurzer Stich über VAH/VAL mit sofortiger Rückkehr ist Ablehnung, kein Ausbruch.
  • Ein Bruch, der außerhalb eine kleine Volumenbasis bildet, spricht für Akzeptanz.
  • LVNs direkt hinter der Kante sind oft der „Startpunkt“, weil der Kurs durch dünne Zonen beschleunigt.

Warten Sie auf einen Schlusskurs außerhalb der Value Area – nicht nur auf einen Docht. Das reduziert Fehl-Signale.

2. Mean Reversion: Rücklauf zum POC

In einem ausgeglichenen Markt pendelt der Kurs häufig zwischen VAH und VAL und dreht Richtung POC. Mean Reversion bedeutet Rückkehr zum Durchschnitt: Man handelt gegen die Bewegung an den Rändern, mit Ziel zurück zur Mitte.

Vereinfachtes Beispiel (Gold):

VAH bei 2.420, POC bei 2.400, VAL bei 2.385. Der Kurs steigt bis VAH und verliert Momentum:

  • Short-Einstieg nahe 2.418.
  • Stop knapp über VAH bei 2.424 (Risiko: 6 Punkte).
  • Ziel POC bei 2.400 (Chance: 18 Punkte).
  • Chance-Risiko-Verhältnis: 3:1 vor Spread und Kosten.

Das passt zu ruhigen Range-Phasen. In starken Trends brechen die Kanten häufig. Deshalb erst prüfen, ob der Markt tatsächlich seitwärts läuft.

3. Naked POC: Ungetestete Kontrollniveaus handeln

Ein Naked POC (auch „Virgin POC“) ist ein POC aus einer früheren Session, den der Kurs seitdem nicht mehr angelaufen hat:

  • Der Markt hat dort zuvor stark „zugestimmt“ (viel Volumen) – diese Zone wirkt später oft wie ein Magnet.
  • Trader markieren solche POCs als Ziele und Reaktionszonen.
  • Idee: Offene „Geschäfte“ werden oft nachgeholt.

Der Zeitpunkt ist unklar. Nutzen Sie einen Naked POC als mögliches Ziel, nicht als Garantie.

4.. Volume Profile mit Price Action kombinieren

Zuverlässiger wird das Profile, wenn es mit Price Action kombiniert wird (Price Action bedeutet: direkte Kursbewegung und Kerzenmuster ohne zusätzliche Indikatoren):

  • Eine Value-Area-Kante zusammen mit einem früheren Swing-Hoch ist oft relevanter.
  • Ein POC an einer runden Marke oder Trendlinie erhöht die Übereinstimmung mehrerer Signale („Konfluenz“).
  • Eine klare Umkehrkerze an einem HVN liefert häufig bessere Einstiege als das Level allein.

Das Profil zeigt, wo sich Handel gebündelt hat. Price Action zeigt, was der Markt dort jetzt macht. Gute Trades entstehen, wenn beides zusammenpasst.

Volume-Profile-Strategie passend zum eigenen Stil

Es gibt keine Strategie, die für alle passt. Entscheidend sind Haltedauer, Zeit am Bildschirm und Risikomanagement. Dazu gehört auch die Frage nach der Trefferquote.

Eine hohe Trefferquote allein macht nicht profitabel. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist genauso wichtig.

Ein einfaches Beispiel: Ein Setup gewinnt 45% der Trades. Der durchschnittliche Gewinn beträgt 3R und der durchschnittliche Verlust 1R. R steht für „Risiko-Einheit“, also den Betrag, den Sie pro Trade riskieren.

  • Gewinne: 0,45 × 3R = 1,35R.
  • Verluste: 0,55 × 1R = 0,55R.
  • Erwartungswert (Expectancy): 1,35R − 0,55R = 0,80R pro Trade.

Das ist trotz Trefferquote unter 50% positiv, weil Gewinne größer sind als Verluste. Die Zahlen dienen nur zur Veranschaulichung und sind keine Ergebnisprognose.

Daytrading und Scalping

  • Pro Tag eine neue Session erstellen und die Bewegungen innerhalb dieser Zone handeln.
  • Scalper beobachten den sich entwickelnden POC und handeln Rückläufe dorthin.
  • VAH und VAL sind Intraday-Entscheidungszonen.
  • Stops knapp hinter dem relevanten Node setzen, weil Bewegungen schnell sind.

Swing-Trading

  • Auf Tages- und Wochenprofile umstellen.
  • Fixed Range über mehrere Wochen nutzen, um den dominanten POC zu finden.
  • Naked POCs aus Vorwochen als mögliche Kursziele nutzen.
  • Höhere Zeiteinheiten werden von mehr Marktteilnehmern beobachtet, Reaktionen sind oft klarer.

Hinweise für Einsteiger

Als Einstieg reicht ein einfacher Ansatz:

  • Mit einer Profilart starten, z. B. Visible Range.
  • Beobachten, wie der Kurs am POC sowie an VAH/VAL reagiert.
  • Zuerst beobachten, dann handeln, um Muster zu erkennen.
  • Positionsgröße erst erhöhen, wenn die Reaktionen vertraut sind.

Eine Volume-Profile-Strategie belohnt Beobachtung. Zeit im Chart ist Teil des Lernens.

Volume Profile in verschiedenen Anlageklassen

Das Volume Profile wirkt je nach Volumendaten unterschiedlich. Deshalb unterscheidet sich ein Forex-Ansatz von einem Ansatz für Futures oder Aktien-CFDs.

Warum Forex Tick-Volumen nutzt

Spot-Forex hat keine zentrale Börse, daher gibt es kein einheitliches Gesamtvolumen. Plattformen nutzen deshalb Tick-Volumen:

  • Tick-Volumen misst, wie oft sich der Kurs in einem Zeitraum verändert hat – nicht, wie viele Einheiten gehandelt wurden.
  • Bei liquiden Währungspaaren hängt Tick-Volumen häufig gut mit der tatsächlichen Aktivität zusammen.
  • So lassen sich Interessenszonen dennoch sinnvoll erkennen.

Tick-Volumen im Forex ist ein Aktivitätsmaß, keine exakte Mengenangabe.

Indizes, Rohstoffe und Aktien-CFDs

Bei Produkten mit Börsenbezug ist das Volumen oft „sauberer“:

  • Index- und Rohstoff-CFDs orientieren sich oft an Futures, für die echtes Börsenvolumen existiert.
  • Aktien-CFDs beziehen sich auf börsengehandelte Aktien.
  • Die Logik des Profiles bleibt gleich, die Datenbasis ist häufig belastbarer.

Das Multi-Asset-Angebot bei VT Markets umfasst Forex, Indizes, Rohstoffe und Aktien-CFDs. So lässt sich ein Rahmenwerk marktübergreifend nutzen, solange die Volumenquelle berücksichtigt wird.

Futures vs. CFDs

Futures gelten als klassische Heimat des Volume Profiles, weil sie an zentralen Börsen mit gemeldetem Volumen gehandelt werden. CFDs auf dieselben Basiswerte zeigen oft ähnliche Muster:

  • Kurs- und Volumenmuster folgen häufig dem zugrunde liegenden Markt.
  • Profil-Levels bei Index-, Rohstoff- und Aktien-CFDs liegen oft nahe an den Levels, die Futures-Trader beobachten.
  • Wenn viele auf dieselben Zonen schauen, entstehen eher Reaktionen.

Volume-Profile-Strategie vs. andere Werkzeuge

Eine Volume-Profile-Strategie beantwortet eine andere Frage als viele Standard-Tools: Wo hat sich Aktivität aufgebaut? Andere Werkzeuge zeigen eher Durchschnitt oder kurzfristigen Druck. In Kombination sind sie oft stärker.

ToolWas es zeigtWofür geeignet
Volume ProfileVolumen auf jedem Preisniveau über einen BereichWichtige Levels und Struktur
VWAPEine Linie: volumengewichteter DurchschnittspreisSchneller „Fair-Value“-Filter für die Session
Order FlowKäufe/Verkäufe je Preis in EchtzeitTiming von Einstiegen im Moment

1. Volume Profile vs. VWAP

VWAP bedeutet „volumengewichteter Durchschnittspreis“: eine einzelne Linie, die den Durchschnittskurs zeigt, wobei Preise mit höherem Volumen stärker zählen. Meist wird der VWAP pro Session neu gestartet. Das Volume Profile zeigt dagegen die gesamte Verteilung über alle Preise:

  • VWAP: eine Linie als schneller „fairer“ Referenzpreis.
  • Volume Profile: eine Karte, wo Volumen entstanden ist.
  • Viele nutzen beides: VWAP als Trend-/Filterlinie, Profile für Levels.

2. Volume Profile vs. Order Flow

Order Flow (Orderflow) zeigt laufend, wie viel am jeweiligen Preis gekauft oder verkauft wird. Beispiele sind Footprint-Charts, die Käufe und Verkäufe pro Preisstufe darstellen. Das Volume Profile ist die Zusammenfassung dieser Aktivität über einen Zeitraum oder Bereich:

  • Order Flow: Detailblick für den aktuellen Moment.
  • Volume Profile: Überblick, wo der Markt aktiv war.
  • Order Flow wird oft genutzt, um Einstiege an Profil-Levels besser zu timen.

Häufige Fehler

  • Profil-Levels ohne Bestätigung durch Price Action handeln.
  • Tick-Volumen im Forex als exakte Kontraktzahl missverstehen.
  • Gegen einen Ausbruch handeln, obwohl der Markt außerhalb der Value Area Akzeptanz zeigt.
  • Die Value Area früh von 70% wegstellen und damit die gängige Konvention verlieren.
  • Spreads und Kosten beim Chance-Risiko-Verhältnis ignorieren.

Bleiben Sie simpel, bis die Muster sitzen. Mehr Komplexität hilft selten.

Häufige Fragen (FAQs)

Q1: Was ist eine Volume-Profile-Strategie?

Eine Volume-Profile-Strategie nutzt die Volumenverteilung über Preisniveaus (nicht über die Zeit), um zu erkennen, wo der Markt Preise akzeptiert oder ablehnt. Ein- und Ausstiege sowie Stops orientieren sich an Zonen mit viel und wenig Volumen.

Q2: Was sagt der Point of Control aus?

Der Point of Control (POC) ist der Preis mit dem höchsten Volumen und gilt als „fairster“ Preis der betrachteten Phase. Oberhalb wirkt er oft als Unterstützung, unterhalb oft als Widerstand.

Q3: Was ist der Unterschied zwischen VAH und VAL?

VAH ist die obere Grenze der Value Area (70%-Volumenband). VAL ist die untere Grenze. Reaktionen an diesen Kanten zeigen oft, ob der Markt außerhalb Akzeptanz findet oder zurückgewiesen wird.

Q4: Wie liest man ein Volume Profile fürs Trading?

Starten Sie mit dem POC (Referenzpreis), markieren Sie die Value Area (akzeptierter Bereich) und identifizieren Sie HVNs und LVNs. HVNs ziehen den Kurs oft an, LVNs sind häufig schnelle Durchlaufzonen. Bleibt der Kurs innerhalb der Value Area, spricht das eher für Balance.

Q5: Welcher Zeitrahmen ist am besten?

Der passende Zeitrahmen richtet sich nach Ihrer Haltedauer. Intraday-Trader nutzen oft Session-Profile im 5- bis 15-Minuten-Chart. Swing-Trader nutzen Fixed-Range-Profile im Tages- oder Wochenchart. Die 70%-Value-Area hilft, sich an gängigen Markt-Levels zu orientieren.

Back To Top
server

Hallo 👋

Wie kann ich Ihnen helfen?

Chatten Sie sofort mit unserem Team

Live-Chat

Starten Sie ein Live-Gespräch über...

  • Telegram
    hold Wartend
  • Demnächst...

Hallo 👋

Wie kann ich Ihnen helfen?

telegram

Scannen Sie den QR-Code mit Ihrem Smartphone, um einen Chat mit uns zu starten, oder klicken Sie hier.

Sie haben die Telegram-App oder Desktop-Version nicht installiert? Verwenden Sie stattdessen Telegram Web .

QR code