Kernaussagen
- Das KGV (engl. Price-to-Earnings, P/E) teilt den aktuellen Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie (EPS). Es zeigt, wie viel Anleger für 1 Einheit Jahresgewinn zahlen. Das KGV ist die weltweit am häufigsten genutzte Kennzahl zur Bewertung von Aktien.
- Ende Juni 2026 liegt das Forward-KGV (auf Basis erwarteter Gewinne) des S&P 500 bei rund 19,9×, das Trailing-KGV (auf Basis der letzten 12 Monate) bei etwa 24,5×. FactSet erwartet für 2026 rund 17% Gewinnwachstum – deshalb ist das Forward-KGV deutlich niedriger.
- Das Shiller-CAPE (zyklisch bereinigtes KGV) lag Anfang 2026 bei etwa 39× gegenüber einem historischen Median von rund 16×. Das spricht langfristig für historisch hohe Bewertungen.
- Es gibt kein allgemeingültig „gutes“ KGV. Entscheidend sind Wachstumsaussichten, Gewinnmargen (Anteil des Gewinns am Umsatz), Branche und das Zinsniveau. KGVs unterscheiden sich stark je nach Sektor.
- Ein KGV unter 15 gilt oft als niedrig, über 30 als hoch – beides kann je nach Wachstumserwartungen und Marktlage sinnvoll sein.
- Das KGV sollte immer mit dem PEG (KGV im Verhältnis zum Gewinnwachstum), Kennzahlen zum Cashflow (tatsächliche Zahlungsströme), der Bilanz und Branchenwerten kombiniert werden. Eine einzelne Zahl reicht nicht.
Fragt man Anleger nach der wichtigsten Bewertungskennzahl, nennen viele zuerst das KGV. Trotzdem wird es oft falsch genutzt: ohne Kontext, über unpassende Branchen hinweg oder als vermeintliches Endurteil über den Unternehmenswert.
Dieser Leitfaden erklärt Formel und Varianten, was ein „gutes“ KGV 2026 bedeutet, wo das KGV an Grenzen stößt und wie es zusammen mit weiteren Werkzeugen zu fundierteren Anlageentscheidungen führt – mit Marktdaten aus 2026.
Was ist das KGV? Die Grunddefinition
Das KGV (engl. Price-to-Earnings) beantwortet eine Kernfrage: Wie viel zahlen Anleger aktuell für 1 Einheit Jahresgewinn eines Unternehmens?
Die Formel ist einfach:
KGV = Aktueller Kurs je Aktie ÷ Gewinn je Aktie (EPS)
Liegt der Aktienkurs bei 60 £ und der Gewinn je Aktie der letzten 12 Monate bei 3,00 £, beträgt das KGV 20. Anleger zahlen also 20 £ für jeden 1 £ Jahresgewinn. Das KGV macht Aktien vergleichbar, auch wenn die Kurse stark unterschiedlich sind – entscheidend ist der Gewinn je Aktie.
Was misst das KGV wirklich?
Das KGV spiegelt vor allem Markterwartungen. Ein hohes KGV bedeutet meist: Der Markt rechnet mit stark steigenden künftigen Gewinnen. Ein niedriges KGV kann auf geringe Wachstumserwartungen, Sorgen um die Finanzlage oder eine günstige Bewertung bezogen auf den aktuellen Gewinn hindeuten. Es misst nicht direkt „Qualität“, sondern den Preis, den der Markt heute für Gewinne akzeptiert.

KGV-Formel: Ein konkretes Beispiel aus 2026
Zwei fiktive Unternehmen am 1. Juli 2026:
Unternehmen A notiert bei 75 £, der Gewinn je Aktie der letzten 12 Monate liegt bei 5,00 £:
- KGV = 75 £ ÷ 5,00 £ = 15
- Anleger zahlen 15 £ je 1 £ Gewinn. KGVs unter 15 gelten oft als niedrig – das kann günstig sein, kann aber auch bedeuten, dass der Markt Risiken einpreist.
Unternehmen B notiert bei 40 £, der Gewinn je Aktie liegt nur bei 1,00 £:
- KGV = 40 £ ÷ 1,00 £ = 40
- Obwohl der Kurs niedriger ist, zahlen Anleger deutlich mehr je 1 £ Gewinn. KGVs über 30 gelten oft als hoch und stehen häufig für hohe Erwartungen an künftige Gewinne.
Wichtig: Prüfen Sie, welche Gewinnzahl im Nenner steht. Manche Anbieter verwenden „basic EPS“ (Gewinn je Aktie ohne Verwässerung), andere „diluted EPS“ (mit Verwässerung durch Optionen/ Wandelanleihen), andere „adjusted“ Gewinne (bereinigt um Sondereffekte). Das kann das KGV spürbar verändern.
KGV-Arten: Trailing, Forward und Shiller CAPE
„KGV“ kann je nach Plattform Unterschiedliches bedeuten. Drei Varianten sind besonders wichtig.
Trailing-KGV (TTM)
Das Trailing-KGV nutzt die ausgewiesenen Gewinne der letzten zwölf Monate (TTM = „Trailing Twelve Months“). Es ist überprüfbar, aber rückwärtsgerichtet: Ein schwaches Quartal, Abschreibungen (Wertminderungen) oder Restrukturierungskosten können den Nettogewinn verzerren und das KGV verfälschen. Ende Juni 2026 liegt das Trailing-KGV des S&P 500 bei rund 24,5×.
Forward-KGV
Das Forward-KGV teilt den aktuellen Aktienkurs durch die von Analysten erwarteten Gewinne für die nächsten zwölf Monate (Konsensschätzung = Durchschnitt vieler Prognosen). Bei Wachstumswerten ist das Forward-KGV oft niedriger als das Trailing-KGV, weil die Gewinne steigen sollen. Mitte 2026 liegt das Forward-KGV des S&P 500 bei etwa 19,9×, weil FactSet für 2026 rund 17% Gewinnwachstum erwartet.
Shiller CAPE (zyklisch bereinigtes KGV)
Das Shiller-CAPE (Cyclically Adjusted P/E) verwendet den inflationsbereinigten Durchschnitt der Gewinne über zehn Jahre. So werden Konjunkturschwankungen geglättet. Anfang 2026 liegt das CAPE des S&P 500 bei rund 39× – deutlich über dem historischen Median von etwa 16×. Diese Kennzahl eignet sich eher für den Gesamtmarkt oder Sektoren über mehrere Jahre, weniger für einzelne Aktien.
Welche Variante ist sinnvoll?
| Variante | Gut geeignet für |
|---|---|
| Trailing-KGV (TTM) | Stabile, reife Unternehmen mit gut planbaren Gewinnen |
| Forward-KGV | Schnell wachsende Unternehmen, bei denen die erwarteten Gewinne stark von der Vergangenheit abweichen |
| Shiller CAPE | Bewertung von Gesamtmarkt oder gleichem Sektor über lange Zeiträume |
Was ist ein gutes KGV im Jahr 2026?
Ein „gutes“ KGV hängt von mehreren Faktoren ab – es gibt keine feste Zielzahl.
Als grobe Orientierung:
- KGV unter 15 – häufig als niedrig gesehen; kann Unterbewertung bedeuten, erfordert aber Prüfung von Wachstum und Finanzlage.
- KGV 15–25 – oft als Bereich für „faire“ Bewertung bei etablierten Unternehmen, grob nahe langfristiger S&P-500-Durchschnitte.
- KGV über 30 – häufig hoch; der Kurs enthält dann oft viel erwartetes künftiges Wachstum. Nicht automatisch schlecht, aber die Erwartungen sind anspruchsvoll.
- KGV über 40–50 – typisch bei jungen Wachstumswerten oder spekulativen Branchen; der Kurs setzt stark steigende Gewinne voraus.
Sektor-Richtwerte 2026
| Sektor | Ungefähre KGV-Spanne (2026) |
|---|---|
| Software / Tech | 28–40× |
| Konsum zyklisch | 22–30× |
| Gesundheit | 18–25× |
| Finanzen | 11–14× |
| Versorger | 12–18× |
| Energie | Einstellig bis niedrige Zehner (stark rohstoffabhängig) |
Quellen: BasisReport (Sektorwerte), FactSet (Mitte 2026)
Ein Softwareunternehmen mit 35× ist im Vergleich zu Branchenwerten nicht zwingend teuer; eine Bank mit 35× sehr wahrscheinlich schon. Weil KGVs je nach Branche stark schwanken, führen Vergleiche über Sektoren hinweg ohne Blick auf Wachstum und Gewinnmargen oft in die Irre.
Was sagt das KGV über Wachstum? Das PEG
Das normale KGV sagt nichts darüber, wie schnell der Gewinn wächst – gerade bei Wachstumswerten ist das ein Nachteil. Das PEG (Price/Earnings to Growth) setzt das KGV ins Verhältnis zum Gewinnwachstum.
PEG = KGV ÷ jährliche Gewinnwachstumsrate
Ein PEG unter 1,0 gilt oft als attraktiv: Das KGV könnte das erwartete Gewinnwachstum noch nicht vollständig widerspiegeln. Über 1,0 kann bedeuten, dass der Kurs viel Wachstum bereits eingepreist hat.
Zwei Beispiele:
- Unternehmen A: KGV 30, Gewinnwachstum 30% → PEG = 1,0
- Unternehmen B: KGV 15, Gewinnwachstum 5% → PEG = 3,0
Obwohl Unternehmen B das niedrigere KGV hat, wirkt Unternehmen A im Verhältnis zum erwarteten Wachstum günstiger. Hoheres Gewinnwachstum kann ein höheres KGV rechtfertigen. Ein niedriges KGV ist nicht automatisch besser, wenn dafür das Wachstum schwach ist.
Wichtig: Das PEG hängt komplett von Gewinnprognosen ab, die sich nach Quartalszahlen oder Konjunkturschocks schnell ändern können. Es ist eine grobe Orientierung, keine exakte Messung.
Gewinnrendite: Die andere Seite des KGV
Die Gewinnrendite ist die Umkehrung des KGV: Gewinn je Aktie ÷ Kurs, als Prozentwert. Ein KGV von 20 entspricht einer Gewinnrendite von 5% (1 ÷ 20), ein KGV von 12,5 entspricht 8%.
Warum ist das 2026 relevant? Bei Renditen zehnjähriger UK-Staatsanleihen um 4,6% und US-Staatsanleihen um 4,4% hilft die Gewinnrendite beim Vergleich von Aktien mit nahezu risikofreien Alternativen. Eine Aktie mit 4,5% Gewinnrendite (entspricht grob einem KGV von 22) bietet kaum einen Aufschlag gegenüber Staatsanleihen, wenn man das höhere Aktienrisiko berücksichtigt. 8% oder mehr kann auf eine attraktivere Bewertung hindeuten.
Wann das KGV versagt: Verluste und zyklische Branchen
Das KGV ist ein guter Startpunkt, kann aber in bestimmten Fällen unzuverlässig sein.
Verluste (negative Gewinne)
Schreibt ein Unternehmen Verluste, ergibt das KGV eine negative, praktisch unbrauchbare Zahl. Viele Datenanbieter zeigen dann „N/A“. In solchen Fällen sind Kennzahlen wie Kurs-Umsatz-Verhältnis, EV/EBITDA oder Cashflow-Kennzahlen meist aussagekräftiger. EV (Enterprise Value) bedeutet Unternehmenswert inklusive Schulden abzüglich Kasse; EBITDA ist ein Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen und zeigt die Ertragskraft des Kerngeschäfts grob, ohne reine Buchungseffekte.
Zyklische Unternehmen
Bei Energie, Airlines, Bergbau und anderen zyklischen Geschäftsmodellen schwanken die ausgewiesenen Gewinne stark mit Rohstoffpreisen und Konjunktur. Am Zyklushoch wirkt das Trailing-KGV oft künstlich niedrig, weil die Gewinne ungewöhnlich hoch sind. Am Tiefpunkt führen Verluste oder extrem hohe Werte dazu, dass das KGV wenig taugt. Das Shiller-CAPE glättet solche Effekte auf Marktebene durch den Zehnjahresschnitt.
KGV vs. andere Bewertungskennzahlen: Wann welche passt
Das KGV fokussiert den Nettogewinn und blendet Finanzierung, Qualität der Vermögenswerte und die Bilanz weitgehend aus. Andere Kennzahlen ergänzen das:
| Kennzahl | Gut geeignet für | Warum hilfreich |
|---|---|---|
| Kurs-Buchwert (KBV, P/B) | Banken, Immobilien, kapitalintensive Firmen | Zeigt Börsenwert im Verhältnis zum Buchwert (Bilanzwert) der Vermögenswerte |
| Kurs-Umsatz (KUV, P/S) | Unternehmen mit Verlusten oder sehr geringem Gewinn | Umgeht das Problem negativer Gewinne |
| EV/EBITDA | Vergleich von Firmen mit unterschiedlicher Verschuldung | Berücksichtigt Schulden und Kassenbestand; macht Firmen unabhängiger von Steuern und Abschreibungen vergleichbar |
| Free-Cashflow-Rendite | Kapitalintensive Unternehmen | Misst freien Cashflow (Cash nach Investitionen) statt reiner Buchgewinne |
| PEG | Wachstumswerte | Setzt KGV ins Verhältnis zum erwarteten Gewinnwachstum |
Praktische Checkliste:
- KGV im Vergleich zu Branchenwerten und zur eigenen Historie
- Gewinnwachstum der letzten 3–5 Jahre
- Verschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital sowie Zinsdeckung (wie gut Gewinne die Zinsen abdecken)
- Cashflow: Höhe und Stabilität
- Wettbewerbsposition, Gewinnmargen und Marktstimmung
Häufige Fehler beim KGV
Typische Fallstricke beim KGV:
- Vergleiche über Branchen hinweg. Ein Techwert mit 35× mit einer Bank mit 11× zu vergleichen und daraus „besserer Wert“ abzuleiten, ignoriert Unterschiede bei Wachstum, Margen und Kapitalbedarf.
- Sondereffekte ignorieren. Einmalige Gewinne/Verluste (z. B. Verkauf von Vermögenswerten oder Restrukturierungskosten) verzerren den ausgewiesenen Gewinn. Prüfen Sie, ob Zahlen bereinigt sind und was dahintersteht.
- Sehr niedriges KGV blind als Kaufargument. Einstellige Werte können günstig sein, können aber auch auf strukturellen Abstieg, Regulierung oder drohende Verluste hinweisen. Entscheidend ist der Grund.
- Forward-KGV ausblenden. Wer nur zurückblickt, hält vermeintlich günstige Aktien für attraktiv, obwohl die Gewinne künftig sinken könnten („Value Trap“: scheinbar billig, aber fundamental schwach).
- Vergangenheit als Maßstab festschreiben. Ein höheres KGV muss nicht teuer sein, wenn sich die Wachstumsaussichten dauerhaft verbessert haben.
S&P-500-KGV: Wo der Markt 2026 steht
S&P-500-KGV-Richtwerte (Mitte 2026)
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| S&P 500 Forward-KGV | ~19,9× |
| S&P 500 Trailing-KGV | ~24,5× |
| Erwartetes Gewinnwachstum S&P 500 (2026) | ~17% (FactSet) |
| Shiller CAPE | ~39× |
| Historischer Median Shiller CAPE | ~16× |
| Rendite 10-jährige US-Staatsanleihe (ca.) | ~4,4% |
| Abgeleitete Gewinnrendite S&P 500 (aus Forward-KGV) | ~5,0% |
Quellen: FactSet, multpl.com, Bloomberg, Mitte 2026
Die Lücke zwischen Forward-KGV (~19,9×) und Trailing-KGV (~24,5×) erklärt sich durch das erwartete Gewinnwachstum von rund 17%: Künftige Gewinne sollen klar höher sein als die der Vergangenheit, daher fällt das Forward-KGV niedriger aus. Das hohe Shiller-CAPE von ~39× deutet langfristig auf eine historisch hohe Marktbewertung hin.
Rund um KGV-Signale mit CFDs handeln
Für aktive Trader kann das KGV helfen, relative Bewertungen innerhalb derselben Branche zu finden – als Ansatz für Rückkehr-zum-Durchschnitt-Strategien, Positionierung zur Berichtssaison oder Paarhandel (Long/Short zweier ähnlicher Aktien). CFDs (Contracts for Difference) sind Derivate: Man handelt Kursbewegungen, ohne die Aktie zu besitzen. Das ermöglicht Hebel, erhöht aber auch das Risiko.
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Häufige Fragen zum KGV
1. Was ist das KGV – einfach erklärt?
Das KGV ist der Preis, den Sie für 1 £ (oder 1 $) Jahresgewinn zahlen. Ein KGV von 20 heißt: Der aktuelle Kurs ist das 20-Fache des Gewinns je Aktie. Es ist ein schneller Hinweis, ob eine Aktie im Verhältnis zum aktuellen Gewinn teuer oder günstig wirkt – aber nur im Marktkontext.
2. Welches KGV ist gut?
Es gibt kein allgemein „gutes“ KGV. Als grobe Orientierung gelten KGVs unter 15 oft als niedrig, über 30 als hoch. Der S&P 500 lag langfristig häufig im niedrigen bis mittleren 20er-Bereich. 2026 reichen Branchenwerte grob von 11–14× (Finanzen) bis 28–40× (Software). Sinnvoll ist der Vergleich mit Branchenwerten, der eigenen Unternehmenshistorie und dem erwarteten Gewinnwachstum – nicht mit einer festen Zielzahl.
3. Kann sich das KGV an einem Handelstag verändern?
Ja. Der Aktienkurs bewegt sich ständig, der Gewinn je Aktie bleibt zwischen Quartalsberichten meist gleich. Deshalb verändert sich das KGV mit dem Kurs. Beispiel: Kurs 100 £, EPS 5 £ → KGV 20. Fällt der Kurs auf 90 £, sinkt das KGV auf 18 – obwohl sich der ausgewiesene Gewinn nicht verändert hat.
4. Ist ein KGV unter 10 immer ein Schnäppchen?
Nicht unbedingt. Sehr niedrige KGVs können auf echte Unterbewertung hindeuten, oft aber auch auf Probleme wie sinkende Umsätze, hohe Schulden, fallende Margen oder drohende Verluste. Prüfen Sie, warum der Markt die Aktie so niedrig bewertet. Ein niedriges KGV ist kein Garant für künftige Renditen.
Wo das KGV in ein modernes Bewertungs-Set passt
Das KGV ist aus gutem Grund so verbreitet: Es ist schnell, leicht verständlich und für fast jede Aktie, jeden Index und ETF verfügbar. Gleichzeitig sagt es wenig über Schulden, die Qualität des Cashflows, Wettbewerb oder darüber, ob der ausgewiesene Gewinn das Geschäft realistisch abbildet.
Richtig eingesetzt ist das KGV ein guter erster Filter. Zusammen mit PEG, Gewinnrendite, EV/EBITDA, Cashflow-Kennzahlen und einem Blick in die Bilanz wird es zu einem belastbaren Baustein für bessere Anlageentscheidungen.