USD/SGD legte nach einer sechstägigen Aufwärtsserie eine Pause ein, rutschte zunächst bis auf 1,2950 und schloss dann nahe 1,2970 – ein Tagesminus von 0,08%. Der jüngste Schritt folgt auf einen Vorstoß bis 1,2991, anschließend gab das Paar nach; UOB ordnet die Bewegung als Abbau zuvor überkaufter Bedingungen ein. Im kurzfristigen Handel dürfte das Währungspaar weiter in einer Seitwärtsphase verbleiben: Der Kassakurs wird zwischen 1,2950 und 1,2980 schwankend gesehen, während für den Pullback und die anschließende Erholung der vorangegangenen Sitzung eine breitere Spanne von 1,2955/1,2990 genannt wurde.
Für den Zeitraum von ein bis drei Wochen hält die Bank an einer positiven USD-Tendenz fest. Diese wurde am 24. Juni – bei einem Spotkurs von 1,2965 – erneut bekräftigt; 1,3000 wurde als nächstes technisches Ziel hervorgehoben. Nach der Rally hat sich das Momentum abgekühlt, und UOB setzt 1,2925 als „starke Unterstützung“. Ein Bruch darunter würde darauf hindeuten, dass das Hoch bei 1,2991 die Obergrenze der aktuellen Phase der USD-Stärke gegenüber dem SGD markiert.
Spannenkonsolidierung und Handelsausblick
Der jüngste Aufwärtsimpuls des US-Dollar ist gegenüber dem Singapur-Dollar nach einer kräftigen Rally ins Stocken geraten. Wir sehen das Paar nun in der Konsolidierung, mit Handel in einer engen Spanne, nachdem ein Hoch bei 1,2991 erreicht wurde. Vorerst erwarten wir, dass diese Seitwärtsphase zwischen 1,2950 und 1,2980 anhält.
Diese Pause kommt trotz zuletzt robust ausgefallener US-Inflationsdaten von 3,5%, die die US-Notenbank auf einem restriktiven Kurs halten. Diese fundamentale Stärke der US-Wirtschaft stützt die Grundtendenz zugunsten des Dollar. Allerdings scheint der Markt dies vorerst eingepreist zu haben, was die derzeit fehlende Aufwärtsdynamik erklärt.
Optionsstrategien und geldpolitische Implikationen
Angesichts des nachlassenden Momentums sehen wir für die kommenden Wochen eine Chance, Volatilität zu verkaufen. Ein Short Strangle – Verkauf eines aus dem Geld liegenden Puts und Calls – könnte sich anbieten, wenn das Paar in der Range bleibt. Wir würden die Strikes außerhalb der erwarteten Spanne von 1,2925 bis 1,3000 platzieren, um von der Seitwärtsbewegung über vereinnahmte Prämien zu profitieren.
Die Marke von 1,2925 beobachten wir sehr genau als zentrale Unterstützung. Ein klarer Bruch darunter würde signalisieren, dass die jüngste Dollar-Stärke ihren Höhepunkt erreicht hat – was Put-Optionen attraktiv machen könnte. Umgekehrt würde ein nachhaltiger Anstieg über die psychologisch wichtige 1,3000er-Marke eine Wiederaufnahme des Aufwärtstrends bestätigen und Call-Spreads zur Kostenkontrolle begünstigen.
Die jüngste Entscheidung der Monetary Authority of Singapore, an ihrer Politik einer moderaten Aufwertung der Währung festzuhalten, bildet einen Anker für den Singapur-Dollar. Diese Ausrichtung dürfte extreme Aufwärtsbewegungen im USD/SGD begrenzen. Das untermauert unsere Einschätzung, dass es dem Paar ohne neuen Impuls aus US-Daten schwerfallen könnte, deutlich höher auszubrechen.
Beginnen Sie jetzt mit dem Trading — klicken Sie hier, um Ihr echtes VT Markets-Konto zu erstellen.