Die Goldpreise in Saudi-Arabien sind am Freitag laut Daten von FXStreet gestiegen. Das Metall kostete 526,83 SAR je Gramm, nach 524,36 SAR am Donnerstag, während der Tola-Preis auf 6.144,61 SAR von 6.116,00 SAR anzog. In der Tabelle von FXStreet wurde der Preis zudem mit 5.268,25 SAR für 10 Gramm sowie 16.386,83 SAR je Feinunze angegeben; die Werte wurden durch Umrechnung internationaler Preise über den USD/SAR-Kurs und gängige lokale Einheiten ermittelt.
Der Herausgeber erklärte, die Preise würden täglich anhand der Marktkurse zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktualisiert und dienten als Referenz, da lokale Notierungen abweichen können. Im begleitenden Marktkontext beschrieb FXStreet Gold als Wertspeicher und sicheren Hafen und verwies auf Zentralbanken als größte Halter; unter Berufung auf Daten des World Gold Council wurden 2022 Zukäufe von 1.136 Tonnen im Wert von rund 70 Mrd. US-Dollar genannt. Zudem wurde auf die inverse Korrelation von Gold mit dem US-Dollar und US-Staatsanleihen verwiesen; Kursbewegungen könnten durch geopolitische Risiken, Rezessionsängste und Veränderungen des Zinsumfelds getrieben werden.
Ausblick für derivative Gold-Strategien
Wir sind der Ansicht, dass Derivatehändler in den kommenden Wochen den Fokus auf bullische Strategien legen sollten, etwa den Kauf von Long-Call-Optionen auf Gold. Da die lokalen Preise in Saudi-Arabien auf 16.386,83 SAR je Unze gestiegen sind, zeigt das Edelmetall eine bemerkenswerte Aufwärtsdynamik. Dieser Trend deutet darauf hin, dass der Markt angesichts anhaltender globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten für weitere Ausbruchsversuche bereit ist.
Stützende Faktoren für einen bullischen Goldmarkt
Unsere Einschätzung wird dadurch untermauert, dass globale Zentralbanken in den vergangenen Jahren jährlich über 1.000 Tonnen Gold gekauft haben, um ihre Reserven zu diversifizieren. Diese massive institutionelle Nachfrage schafft einen starken Preisboden, gegen den Privatanleger nicht wetten sollten. Wir empfehlen, kurzfristige Rücksetzer zu nutzen, um Long-Positionen aufzubauen, statt zu versuchen, diesen historisch starken Markt leerzuverkaufen.
Zum Kapitalschutz gegen plötzliche Ausschläge schlagen wir den Einsatz von Strategien mit definiertem Risiko wie Bull-Call-Spreads vor. Historisch tritt Gold in den letzten Monaten des Jahres in eine besonders ertragreiche saisonale Phase ein, was die Preise weiter nach oben treiben könnte. Die Beobachtung des US-Dollar-Index wird entscheidend sein, da jede weitere Schwäche des Greenback als starker Rückenwind für Gold-Derivate wirken dürfte.
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