Die Goldpreise in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind am Montag laut FXStreet-Daten gefallen. Das Metall kostete 510,56 AED je Gramm nach 513,44 AED am Freitag, während der Tola-Preis von 5.988,68 AED auf 5.955,06 AED nachgab. In der FXStreet-Tabelle wurde Gold zudem mit 5.105,64 AED für 10 Gramm und 15.880,17 AED je Feinunze ausgewiesen. Die Notierungen in Landeswährung werden aus den internationalen Kursen über den USD/AED abgeleitet und täglich zu den zum Veröffentlichungszeitpunkt geltenden Marktkursen aktualisiert; die genannten Werte dienen der Orientierung und können von lokalen Handelspreisen abweichen.
Separat beschrieb Hintergrundmaterial die Rolle von Gold als Wertaufbewahrungsmittel, sicherer Hafen und Inflationsschutz und verwies darauf, dass Zentralbanken die größten Halter sind. Unter Verweis auf Daten des World Gold Council hieß es, Zentralbanken hätten 2022 insgesamt 1.136 Tonnen im Wert von rund 70 Mrd. US-Dollar zugekauft – der höchste jährliche Zukauf seit Beginn der Aufzeichnungen – und es wurden Reserveaufstockungen durch China, Indien und die Türkei genannt. Außerdem wurde auf die inverse Korrelation von Gold zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen hingewiesen, Zusammenhänge mit Risikoanlagen beschrieben und betont, dass geopolitische Faktoren, Rezessionssorgen, Zinsen sowie Bewegungen im US-Dollar zu den wichtigsten Preistreibern zählen – insbesondere für die XAU/USD-Preisbildung.
Kurzfristige Kursbewegung und Trading-Ausblick
Heute ist eine leichte Korrektur bei den Goldpreisen zu beobachten: Gold in den VAE sank von 513,44 AED am Freitag auf 510,56 AED je Gramm. Trotz dieses kleinen Tagesrückgangs bleibt Gold äußerst robust und wird in der Entsprechung von über 4.300 US-Dollar je Unze gehandelt. Wir raten Derivatehändlern, diesen kurzfristigen Rücksetzer eher als strategische Kaufchance denn als Trendwende zu betrachten.
Zentralbankkäufe und institutionelle Unterstützung
Zentralbanken kaufen weiterhin Gold in historisch hohem Tempo, um ihre Reserven zu diversifizieren – aufbauend auf dem Rekordniveau von 1.136 Tonnen, das in den Vorjahren erworben wurde. Anhaltend starke Käufe aus Schwellenländern wie China und Indien sorgen weiterhin für eine massive Kursuntergrenze beim Edelmetall. Wir sind der Ansicht, dass diese nachhaltige institutionelle Nachfrage einen tiefen Markteinbruch in den kommenden Wochen äußerst unwahrscheinlich macht.
Mit den globalen Zinsverschiebungen bleibt Gold aufgrund der sinkenden Opportunitätskosten für das Halten nicht verzinslicher Anlagen sehr attraktiv. Wir empfehlen Optionshändlern, Call-Optionen mit Laufzeiten bis Ende Oktober in Erwägung zu ziehen, um von der nächsten Aufwärtsbewegung zu profitieren. Für Futures-Trader bietet der Aufbau von Long-Positionen nahe den aktuellen Unterstützungsniveaus ein sehr attraktives Chance-Risiko-Verhältnis.
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