Der Relative Vigor Index (RVI) ist ein Momentum-Oszillator (Indikator, der die „Kraft“ einer Bewegung misst). Er vergleicht den Schlusskurs mit dem Eröffnungskurs innerhalb der Handelsspanne (Hoch minus Tief) einer Kerze. So zeigt er, ob Käufer oder Verkäufer eine Bewegung mit echter Überzeugung tragen – nicht nur, ob der Kurs steigt oder fällt. Dieser Leitfaden erklärt Formel und Signallinie, wie Sie Kreuzungen, Wechsel über die Nulllinie und Divergenzen (Auseinanderlaufen von Kurs und Indikator) lesen, welche Einstellungen je Zeiteinheit sinnvoll sind und wie Sie den RVI zusammen mit anderen Werkzeugen in MT4 und MT5 einsetzen.
Kernaussagen:
- Der Relative Vigor Index (RVI) misst, wo der Kurs schließt im Verhältnis zum Eröffnungskurs – ins Verhältnis gesetzt zur gesamten Handelsspanne (Hoch–Tief) der Kerze.
- Entwickelt wurde er von John Ehlers und ist in MetaTrader 4 und MetaTrader 5 als Standard-Oszillator enthalten.
- Die Werte liegen grob zwischen -1 und +1; feste Überkauft- oder Überverkauft-Marken gibt es nicht.
- Wichtige Signale sind Kreuzungen mit der Signallinie, Kreuzungen der Nulllinie und Divergenzen zum Kurs.
- Am besten funktioniert er als Bestätigung zusammen mit einem Trendfilter (Werkzeug zur Trendrichtung), nicht allein.
Fragt man Trader nach Momentum, verweisen viele auf „schnelle“ Bewegungen im Chart. Das ist Tempo, nicht Überzeugung. Ein Markt kann stark ausschlagen und trotzdem schwach schließen – oft ein Vorzeichen für eine Umkehr.
Der Relative Vigor Index misst genau diesen Unterschied. Dieser Leitfaden erklärt, was der Indikator ist, wie er berechnet wird und wie Sie ihn im Chart lesen.
Außerdem wird der Indikator mit RSI, Stochastic-Oszillator, MACD und dem Relative Volatility Index verglichen. Sie sehen typische Handelssignale, Einstellungen für verschiedene Zeitebenen, häufige Fehlinterpretationen und die Grenzen des Werkzeugs.
Was der Relative Vigor Index ist

Der Relative Vigor Index ist ein Momentum-Oszillator (Indikator für die Stärke/Schwäche einer Bewegung). Er vergleicht Schlusskurs und Eröffnungskurs und setzt die Differenz ins Verhältnis zur Handelsspanne (Hoch minus Tief) der Kerze. Er misst damit Überzeugung, nicht Geschwindigkeit.
Das Prinzip: Wo der Kurs schließt im Verhältnis zum Eröffnungskurs
Die Idee basiert auf einer einfachen Beobachtung: In einem stabilen Aufwärtstrend schließen Kurse oft über dem Eröffnungskurs, im Abwärtstrend darunter. Das heißt:
- Eine starke bullische Kerze eröffnet nahe dem Tief und schließt nahe dem Hoch
- Eine schwache bullische Kerze startet tief, steigt, gibt dann aber viel wieder ab
- Beide Kerzen können im Chart ähnlich groß wirken – der RVI trennt sie
Wie der RVI Überzeugung statt nur Richtung abbildet
Die Richtung sagt, wohin der Kurs lief. Der RVI zeigt, wie „sauber“ er dort schloss. Zwei Beispielkerzen schließen beide höher:
| Kerze | Eröffnung | Schluss | Hoch | Tief | Schluss minus Eröffnung | Spanne | Verhältnis |
| A | 1.0820 | 1.0848 | 1.0852 | 1.0818 | 28 Pips | 34 Pips | 0.82 |
| B | 1.0820 | 1.0826 | 1.0854 | 1.0816 | 6 Pips | 38 Pips | 0.16 |
Kerze B bewegte sich stärker. Kerze A schloss deutlich überzeugender. Genau das bildet der Indikator ab.
Einordnung unter den Momentum-Oszillatoren
Viele Oszillatoren vergleichen Schlusskurse mit früheren Schlusskursen. Der RVI ist anders, weil er auch den Eröffnungskurs nutzt:
- Relative Strength Index (RSI) vergleicht durchschnittliche Gewinne und Verluste auf Basis von Schlusskursen
- Stochastic-Oszillator vergleicht den Schlusskurs mit der jüngsten Hoch-Tief-Spanne
- Der RVI vergleicht Schluss mit Eröffnung und skaliert über die Spanne – er misst damit die Stärke innerhalb einer einzelnen Kerze
Wie der Relative Vigor Index berechnet wird
Die Formel wirkt komplex, besteht aber aus vier Schritten. Die Zahlen sind Beispiele.
Zähler: Glättung von Schluss minus Eröffnung
Der Rohwert ist Schlusskurs minus Eröffnungskurs. Weil dieser Wert stark schwankt, wird er mit einem symmetrisch gewichteten gleitenden Durchschnitt geglättet (gleitender Durchschnitt = Durchschnitt über mehrere Kerzen; „gewichtet“ = neuere Werte zählen stärker). Verwendet werden vier Kerzen mit den Gewichten 1, 2, 2, 1; anschließend wird durch 6 geteilt.
Beispiel (vier Kerzen) für Schluss minus Eröffnung: 22 Pips, 13 Pips, 8 Pips, 6 Pips (neueste zuerst).
Wert 1 = (22 + 2×13 + 2×8 + 6) ÷ 6 = 70 ÷ 6 = 11,67 Pips
Nenner: Glättung der Hoch-minus-Tief-Spanne
Die gleiche Gewichtung wird auf die Kerzenspanne angewendet. So lassen sich Werte besser zwischen Märkten und unterschiedlichen Schwankungsphasen vergleichen.
Beispiel für Hoch minus Tief (gleiche Kerzen): 32 Pips, 22 Pips, 17 Pips, 15 Pips.
Wert 2 = (32 + 2×22 + 2×17 + 15) ÷ 6 = 125 ÷ 6 = 20,83 Pips
Beide Werte werden danach über die Glättungsperiode (Anzahl der Kerzen, über die gemittelt wird) gemittelt, Standard sind 10 Kerzen, bevor dividiert wird.
Beispiel (10-Perioden-Durchschnitt): Wert 1 im Mittel 8,4 Pips, Wert 2 im Mittel 18,6 Pips.
RVI = 8,4 ÷ 18,6 = 0,45
Wie die Signallinie aus dem RVI entsteht
Die Signallinie ist der RVI, erneut geglättet mit den Gewichten 1, 2, 2, 1.
Beispielwerte (vier Kerzen) für den RVI: 0,45, 0,41, 0,38, 0,34.
Signallinie = (0,45 + 2×0,41 + 2×0,38 + 0,34) ÷ 6 = 2,37 ÷ 6 = 0,40
- RVI bei 0,45 liegt über der Signallinie bei 0,40: bullisch
- Kreuzungen beider Linien liefern die häufigsten Einstiegssignale
- Die Signallinie reagiert absichtlich etwas später als der RVI
Warum der RVI um Null schwankt
Da die Differenz Schluss minus Eröffnung nie größer sein kann als die gesamte Kerzenspanne, ist das Verhältnis grob auf -1 bis +1 begrenzt. Null bedeutet: Eröffnungen und Schlüsse sind im Mittel ausgeglichen.
Positive Werte heißen: Schlüsse liegen meist über den Eröffnungen. Negative Werte: umgekehrt. Es gibt keine 0-bis-100-Skala und keine festen Marken wie beim RSI (70/30).
So lesen Sie den RVI im Chart

Quelle: TradingView
Wie liest man den RVI? Entscheidend sind drei Punkte: oberhalb oder unterhalb von Null, Position zur Signallinie und die Steigung (ob der Indikator steigt oder fällt).
Werte über und unter der Nulllinie
Die Nulllinie ist die Mitte des Indikators.
- Über Null: Käufer schließen die Kerzen im Vorteil
- Unter Null: Verkäufer schließen die Kerzen im Vorteil
Länger anhaltende Werte auf einer Seite unterstützen den laufenden Trend.
Abstand zwischen RVI und Signallinie
Der Abstand zeigt, wie schnell sich die Überzeugung verändert:
- Wird der Abstand größer, baut sich Stärke in diese Richtung auf
- Wird er kleiner, lässt die Stärke nach
- Viele enge Kreuzungen deuten oft auf Seitwärtsphase hin
Was die Steigung über Momentum sagt
Die Steigung ist oft wichtiger als das Niveau. Ein fallender RVI bei +0,6 kann schwächer sein als ein steigender RVI bei +0,2.
- Steigend über Null: bullische Überzeugung nimmt zu
- Fallend über Null: bullische Überzeugung nimmt ab
- Abflachen irgendwo: Warnsignal, dass der Move Kraft verliert
Vergleich mit ähnlichen Indikatoren
Diese Vergleiche klären die meisten Fragen zum RVI.
Relative Vigor Index und Relative Volatility Index: gleiche Abkürzung, anderes Konzept
Beide heißen „RVI“, messen aber Unterschiedliches.
| Relative Vigor Index | Relative Volatility Index | |
| Entwickelt von | John Ehlers | Donald Dorsey |
| Misst | Schluss vs. Eröffnung, skaliert über die Spanne | Richtung der Schwankung |
| Grundlage | Position des Schlusses innerhalb der Kerze | Standardabweichung (Maß für Streuung) des Preises |
| Skala | Grob -1 bis +1 um Null | 0 bis 100 |
Wenn Anbieter oder Artikel den Entwickler nicht nennen, hilft die Skala: 0 bis 100 ist der Volatilitätsindex.
Relative Vigor Index und RSI
Worin unterscheidet sich der RVI vom RSI? RSI nutzt nur Schlusskurse und vergleicht durchschnittliche Aufwärts- mit Abwärtsbewegungen.
Der Vigor-Index nutzt Eröffnung, Schluss, Hoch und Tief. Der RSI ist auf 0 bis 100 begrenzt und hat oft genutzte Marken bei 70 und 30. Der RSI zeigt, wie stark die Bewegung war; der Vigor-Index zeigt, wie überzeugend die Schlüsse waren.
Relative Vigor Index und Stochastic-Oszillator
Beide wirken im Chart ähnlich und haben zwei Linien. Stochastic vergleicht den Schlusskurs mit der jüngsten Hoch-Tief-Spanne.
Der Vigor-Index vergleicht Schluss mit Eröffnung je Kerze. Stochastic zeigt oft Ermüdung an den Rändern der Spanne, der Vigor-Index bestätigt die Beteiligung (ob Kurse „gut“ schließen).
Relative Vigor Index und MACD
Moving Average Convergence Divergence (MACD) ist ein Trendindikator auf Basis zweier gleitender Durchschnitte. Er hilft, Trendrichtung zu erkennen. Der Vigor-Index zeigt, ob die Schlusskurse diesen Trend unterstützen. Die Kombination ist üblich: MACD für Richtung, Vigor-Index für Überzeugung.
Handelssignale aus dem RVI
Eine praktikable RVI-Strategie nutzt vier Signalarten und filtert sie über den Trend, statt jedes Signal zu handeln.
Kreuzungen mit der Signallinie
Das häufigste Signal – und leicht zu oft gehandelt:
- RVI kreuzt über die Signallinie: möglicher Long-Einstieg
- RVI kreuzt unter die Signallinie: möglicher Short-Einstieg
- Kreuzungen weit weg von Null sind meist wichtiger als direkt an Null
- Erst nach Kerzenschluss handeln, nicht mitten in der Kerze
Kreuzungen der Nulllinie
Langsamer, seltener und oft verlässlicher als Signallinien-Kreuzungen:
- Wechsel von unter Null nach über Null: Käufer dominieren die Schlüsse
- Oft bestätigt das, was die Kursstruktur bereits zeigt
- Als Trendbestätigung nutzen, weniger für exaktes Timing
Divergenz zwischen RVI und Kurs
Divergenz bedeutet: Kurs und Indikator bestätigen sich nicht. Beim RVI ist das wichtig, weil er Überzeugung misst.
- Kurs macht ein höheres Hoch, RVI ein tieferes Hoch: bullische Überzeugung lässt nach.
- Kurs macht ein tieferes Tief, RVI ein höheres Tief: Verkaufsdruck nimmt ab.
Divergenz ist eine Warnung, kein Einstieg. Besser auf eine Kreuzung oder einen Bruch der Kursstruktur warten.
RVI als Bestätigung zusammen mit Trendindikatoren
Beispiel-Setup im 4-Stunden-Chart EUR/USD:
- Der Kurs liegt über dem 200-Perioden-Durchschnitt (Trendfilter), daher nur Long-Setups
- Der Kurs korrigiert, der RVI fällt in Richtung Null
- Der RVI steigt wieder über die Signallinie, bleibt aber über Null
- Einstieg zum Kerzenschluss, Stopp unter dem Korrekturtief
Der Trendfilter liefert die Richtung. Der Indikator hilft beim Timing.
Einstellungen und Zeitebenen für den Relative Vigor Index
Was ist ein „guter“ RVI? Es gibt keinen idealen Einzelwert. Wichtig sind passende Einstellungen für Ihre Haltedauer und ein RVI, der zum Trendfilter passt.
1. Warum 10 Perioden der Standard sind
Zehn Perioden sind der Standard in MetaTrader 4 und MetaTrader 5:
- Guter Kompromiss zwischen schneller Reaktion und Fehlsignalen (Signale ohne Folgebewegung)
- Im Tageschart etwa zwei Handelswochen
- Der Standard macht Ergebnisse besser vergleichbar
2. Kürzere Perioden: mehr Signale
- 5 bis 7 reagieren schneller auf Veränderungen
- Mehr Kreuzungen – passend für Scalping (sehr kurzfristiges Trading) und Intraday
- Nachteil: mehr Signale ohne saubere Bewegung
3. Längere Perioden: weniger „Rauschen“
- 14 bis 20 glätten deutlich
- Weniger Kreuzungen, oft relevanter
- Nachteil: spätere Einstiege, frühe Moves werden teilweise verpasst
Wie die Zeiteinheit die Aussage verändert
Die besten RVI-Einstellungen hängen stärker von Ihrer Haltedauer ab als vom Markt.
| Handelsstil | Zeiteinheit | Empfohlene Periode | Was Sie lesen |
| Scalping | 1 bis 15 Minuten | 5 bis 7 | Kurzfristige Stärke innerhalb der Kerzen |
| Intraday | 30 Minuten bis 1 Stunde | 10 | Beteiligung über die Session |
| Swing-Trading | 4 Stunden bis Tag | 10 bis 14 | Stärkewechsel über mehrere Tage |
| Positionstrading | Tag bis Woche | 14 bis 20 | Bestätigung des übergeordneten Trends |
Änderungen erst im Demokonto über mindestens einen vollständigen Marktzyklus testen, bevor echtes Kapital eingesetzt wird.
Häufige Fehlinterpretationen beim Relative Vigor Index
Drei Fehler sorgen meist für Enttäuschung.
1. Warum es keine festen Überkauft-/Überverkauft-Marken gibt
Wer vom RSI kommt, sucht 70/30-Linien – die gibt es hier nicht:
- 0,7 ist nicht „wie RSI 70“
- Was „hoch“ ist, hängt von Markt und Schwankung ab
- Statt Marken: Kreuzungen, Steigung und Divergenz beachten
2. Jede Kreuzung als Handelssignal werten
In ruhigen Märkten kreuzen sich die Linien ständig – meist ohne Folge. Kreuzungen nach Trendrichtung filtern. Kreuzungen nahe Null eher ignorieren. Weniger, aber bessere Trades sind oft überlegen.
3. „Vigor“ mit Trendrichtung verwechseln
Ein steigender RVI heißt nicht automatisch steigende Kurse. Er bedeutet: Schlusskurse werden stärker im Verhältnis zu Eröffnungen. Der RVI kann steigen, obwohl der Kurs noch fällt – oft ein frühes Signal, dass Verkaufsdruck nachlässt. Das ist ein Hinweis zum Beobachten, kein Kaufsignal.
Grenzen des Relative Vigor Index
Jeder Oszillator hat Schwächen. Wer sie kennt, nutzt das Werkzeug sinnvoll.
1. Glättung führt zu Verzögerung
Zwischen Preis und Linie liegen zwei Glättungen. Signale kommen später, schnelle Umkehrpunkte werden oft spät angezeigt. Kürzere Perioden verringern die Verzögerung, erhöhen aber das „Rauschen“.
2. Schwäche in Seitwärtsphasen
Seitwärtsmärkte erzeugen viele Kreuzungen ohne Anschlussbewegung. Ein flacher RVI nahe Null ist selbst ein Signal: besser abwarten. Mit Trend- oder Volatilitätsfilter (Werkzeug, das unruhige/ruhige Phasen trennt) kombinieren.
3. Warum der RVI ein Bestätigungsindikator ist
Er bestätigt die Stärke hinter einer Bewegung, findet sie aber nicht selbst. Er liefert keinen Einstiegskurs, keinen Stopp und keine Positionsgröße. In Kombination mit Trendfilter und klaren Risikoregeln kann er helfen.
Häufige Fragen (FAQs)
Q1: Worin liegt der Unterschied zwischen Relative Vigor Index und Relative Volatility Index?
Beide heißen RVI, sind aber verschieden. Der Relative Vigor Index (John Ehlers) vergleicht Schluss- mit Eröffnungskurs im Verhältnis zur Kerzenspanne und zeigt die Überzeugung hinter der Bewegung. Der Relative Volatility Index (Donald Dorsey) nutzt die Standardabweichung (Streuungsmaß) in einer RSI-ähnlichen Berechnung, misst die Richtung der Schwankung und liegt auf einer 0-bis-100-Skala.
Q2: Ist der Relative Vigor Index dasselbe wie der RSI?
Nein. Der RSI vergleicht durchschnittliche Auf- und Abwärtsbewegungen auf Basis von Schlusskursen und liefert Werte von 0 bis 100. Der Relative Vigor Index vergleicht Schluss minus Eröffnung zur Hoch-Tief-Spanne und schwankt um Null. Unterschiedliche Eingaben können im selben Chart zu unterschiedlichen Signalen führen.
Q3: Hat der Relative Vigor Index Überkauft- und Überverkauft-Zonen?
Keine festen. Der Indikator ist nicht auf 0 bis 100 skaliert, daher gibt es keine Entsprechung zu 70/30 beim RSI. Üblich sind Signallinien-Kreuzungen, Nulllinien-Kreuzungen, Steigung und Divergenzen zum Kurs.
Q4: Welche Einstellungen sind beim Relative Vigor Index am besten?
10 Perioden sind der Standard. 5 bis 7 liefern mehr Signale, aber auch mehr „Rauschen“, passend für kurzfristiges Trading. 14 bis 20 glätten stärker und verringern Fehlsignale, passend für Swing- und Positionstrading. Entscheidend ist die Haltedauer, nicht ein „perfekter“ Wert.