Wichtigste Punkte:
- Das Chart des US-Dollar-Index zeigt den Dollar im Vergleich zu einem Korb aus sechs wichtigen Währungen – nicht zu allen Währungen weltweit.
- Der Index startete im März 1973 mit dem Basiswert 100. Jeder Stand wird mit diesem Ausgangspunkt verglichen.
- Der Euro macht allein 57,6% des Währungskorbs aus. Deshalb bewegt EUR/USD den Index am stärksten.
- Ein steigender DXY steht für einen stärkeren Dollar. Das belastet häufig Gold, Rohstoffe und Währungen aus Schwellenländern (Länder mit weniger reifen Finanzmärkten).
- Viele Trader nutzen den Index zur Bestätigung, nicht als alleiniges Signal.
Was das Chart des US-Dollar-Index zeigt

Viele Trader öffnen ihr erstes Chart des US-Dollar-Index und erwarten ein Währungspaar. Das ist es nicht. Es gibt keine Gegenwährung und keinen Pip-Wert (kleinste Kursbewegung im Devisenhandel), den man berechnen muss. Stattdessen sehen Sie eine einzelne Zahl, die zusammenfasst, wie der Dollar gleichzeitig gegenüber mehreren Währungen abschneidet.
Diese Zahl ist hilfreich, weil sie Einflüsse einzelner Währungspaare reduziert. EUR/USD kann fallen, weil der Euro schwach ist. GBP/USD kann fallen, weil das Pfund schwach ist. Steigt der Dollar-Index jedoch breit, geht es vor allem um den Dollar selbst.
Was der US-Dollar-Index (DXY) misst
Der US-Dollar-Index mit dem Kürzel DXY (manchmal USDX) misst den Wert des Dollar gegenüber sechs wichtigen Währungen mit festgelegten Gewichten.
Der Index wurde im März 1973 eingeführt, nachdem das Bretton-Woods-System zusammengebrochen war und Währungen frei schwanken konnten. Heute wird er von ICE (Intercontinental Exchange, eine große Börsenbetreiberin) verwaltet und als Futures gehandelt (börsengehandelter Terminkontrakt auf einen künftigen Preis).
Wichtige Punkte:
- Es ist ein handelsgewichteter Index (Gewichtung nach Bedeutung im Handel), aber die Gewichte wurden vor Jahrzehnten festgelegt und nur einmal angepasst: als der Euro 1999 mehrere europäische Währungen ersetzte.
- Er enthält weder den chinesischen Yuan noch den mexikanischen Peso, den australischen Dollar oder Währungen aus Schwellenländern.
- Er ist ein geometrisch gewichteter Durchschnitt (Prozentänderungen wirken mit Zinseszinseffekt, sie werden nicht einfach addiert).
- Der Dollar macht grob 57% der weltweiten Währungsreserven aus und steht auf einer Seite von rund 89% aller Devisengeschäfte. Deshalb hat der Index hohe Bedeutung.
Was die Linie im Chart wirklich abbildet
Die Linie zeigt einen Indexstand, keinen Preis, und hat keine Währungseinheit. Steht der Chart bei 101,18, bedeutet das nicht 101,18 US‑Dollar. Es bedeutet: Der Dollar ist gegenüber demselben Währungskorb seit März 1973 etwa 1,2% stärker.
So lesen Sie das Niveau:
- Index bei 100: Der Dollar liegt genau auf dem Niveau von 1973.
- Index bei 120: Der Dollar ist 20% stärker als 1973.
- Index bei 85: Der Dollar ist 15% schwächer als 1973.
Was ein steigender oder fallender Index bedeutet
Was sagt der US-Dollar-Index? Vor allem die Richtung. Steigt die Linie, gewinnt der Dollar gegenüber dem Korb. Fällt sie, verliert er. Für kurzfristige Entscheidungen ist die Richtung oft wichtiger als das absolute Niveau.
| Richtung | Bedeutung | Typische Marktreaktion |
| DXY steigt | Dollar wird stärker | EUR/USD fällt, Gold gibt oft nach, Währungen aus Schwellenländern geraten unter Druck |
| DXY fällt | Dollar wird schwächer | EUR/USD steigt, Gold legt oft zu, Rohstoffe werden meist gestützt |
| DXY seitwärts | Kein klarer Dollar-Trend | Einzelne Paare reagieren stärker auf eigene Nachrichten |
So lesen Sie das Chart des US-Dollar-Index
Das Lesen des Index unterscheidet sich nicht grundsätzlich von anderen Charts. Die gleichen Werkzeuge der technischen Analyse (Auswertung von Kursverläufen mit Mustern und Indikatoren) gelten. Entscheidend ist die Interpretation.
Zeitrahmen und Skala verstehen
Das Chart des US-Dollar-Index wirkt je nach gewähltem Zeitraum sehr unterschiedlich.
- Monats- und Wochencharts zeigen langfristige Zyklen. Gut für den Kontext.
- Tagescharts sind Standard für Swing-Trader (Trades über mehrere Tage) und für viele Kommentare zum Dollar-Index.
- 4‑Stunden- und 1‑Stunden-Charts eignen sich für Einstiege rund um wichtige Daten.
- 15 Minuten und darunter sind rund um FOMC-Entscheide oft sehr unruhig.
Die vertikale Skala wird in Indexpunkten angezeigt, meist mit zwei Dezimalstellen. Ein Anstieg von 100,50 auf 101,50 ist ein ganzer Punkt – für den Index eine relevante Tagesbewegung.
Hinweis: Nutzen Sie im Monatschart eine logarithmische Skala (stellt prozentuale Bewegungen gleichmäßig dar). Der Index schwankte historisch etwa zwischen 70 und 165; eine lineare Skala verzerrt ältere Bewegungen.
Trend sowie Unterstützung und Widerstand im DXY
Unterstützung und Widerstand (Kursbereiche, an denen Bewegungen häufig stoppen oder drehen) funktionieren beim Index oft sauberer als bei einzelnen Währungspaaren, weil viele große Marktteilnehmer auf dieselben runden Marken achten.
Praktisches Vorgehen:
- Zuerst runde Marken markieren: Bereiche wie 95,00, 100,00 und 105,00 ziehen häufig echte Kauf- und Verkaufsaufträge an.
- 50‑Tage- und 200‑Tage-Durchschnitt ergänzen: Gleitende Durchschnitte (Durchschnittskurse) helfen, den Trend zu filtern. Ein Tagesschluss über beiden spricht oft für einen stabilen Dollartrend.
- Hochs und Tiefs aus dem Wochenchart einzeichnen: Diese sind wichtiger als Intraday-Marken (im Tagesverlauf).
- 52‑Wochen-Spanne beachten: Ende Juli 2026 handelte der Index grob zwischen 95,55 und 101,80, also rund 6,5%.
- Fehlausbrüche beobachten: Ein Ausbruch über Widerstand mit Schlusskurs wieder darunter deutet oft auf nachlassende Kaufkraft hin.
Wann der Dollar „stark“ oder „schwach“ ist
Es gibt keine feste Grenze. Der Kontext zählt. Zur Einordnung helfen grobe Bereiche:
- Unter 90: historisch schwacher Dollar.
- 90 bis 100: moderat, oft Seitwärtsmarkt.
- 100 bis 110: fester Dollar, häufig wegen höherer Zinsen in den USA.
- Über 110: sehr starker Dollar, oft bei aggressiven Zinserhöhungen der Fed oder globalen Schocks.
Der US-Dollar-Index (DXY) erreichte im Februar 1985 ein Rekordhoch von 164,72 und im März 2008 ein Rekordtief von 70,698. Ende Juli 2026 lag der Index nahe 101; die Veränderung gegenüber dem Vorjahr kann je nach Datenquelle leicht abweichen.
Typische Chartmuster im Index
Der Index bildet klassische Muster oft gut ab, weil er eher von langsamen makroökonomischen Kräften als von einzelnen Schlagzeilen bewegt wird.
- Doppeltops und Doppelböden an runden Marken.
- Aufwärts- und Abwärtskanäle (Bewegung in einem begrenzten Trendkorridor), in denen der Index 2026 lange lief.
- Schulter-Kopf-Schulter im Wochenchart, oft als Hinweis auf mehrmonatige Trendwechsel.
- Dreiecke (zusammenlaufende Spanne) vor FOMC-Sitzungen.
- Ausbruch mit Rücklauf (Kurs bricht durch eine Marke, testet sie erneut und läuft weiter).
Woraus das Chart des US-Dollar-Index besteht
Ohne die Zusammensetzung lässt sich der Index kaum richtig einordnen. Sie erklärt viele Bewegungen.
Die sechs Währungen im Korb
Der Währungskorb umfasst sechs Währungen aus Industrieländern:
- Euro (EUR)
- Japanischer Yen (JPY)
- Britisches Pfund (GBP)
- Kanadischer Dollar (CAD)
- Schwedische Krone (SEK)
- Schweizer Franken (CHF)
Wie die Währungen gewichtet sind
Die Gewichte sind fix und passen sich nicht dem Außenhandel an – das ist der wichtigste Kritikpunkt.
| Währung | Gewicht | Bedeutung für den DXY |
| Euro (EUR) | 57,6% | Dominierend. EUR/USD gibt meist den Ton an |
| Japanischer Yen (JPY) | 13,6% | Zweitgrößter Anteil. Wichtig in Stressphasen |
| Britisches Pfund (GBP) | 11,9% | Relevanz vor allem rund um Entscheidungen der Bank of England |
| Kanadischer Dollar (CAD) | 9,1% | Bringt Ölpreis-Einfluss in den Index |
| Schwedische Krone (SEK) | 4,2% | Geringer Einzeleffekt |
| Schweizer Franken (CHF) | 3,6% | Kleines Gewicht, oft als „Sicherheits“-Signal beachtet |
Quelle: IWF (Internationaler Währungsfonds)
Warum der Euro die Berechnung dominiert
Eine einfache Rechnung zeigt das:
Steigt EUR/USD um 1% und alle anderen Korbwährungen bleiben unverändert, fällt der Index um rund 0,58%. Bei einem Indexstand von 101,18 entspricht das etwa 0,59 Punkten.
Zum Vergleich: Bei der Krone verschiebt eine Bewegung von 1% in USD/SEK den Index nur um rund 0,04 Punkte – im Tageschart kaum sichtbar.
Für die Praxis:
- Wer EUR/USD handelt, dem kommt das Chart des US‑Dollar‑Index oft bekannt vor: Es ist nahezu ein Spiegelbild.
- Starke Yen-Bewegungen können den Index bewegen, ohne dass sich die allgemeine Dollarstimmung stark ändert.
- Der Index sagt wenig über den Dollar gegenüber Yuan, Peso oder Rand aus.
Wie der Basiswert funktioniert
Der Basiswert liegt bei 100 (März 1973). Jeder Stand ist ein Vergleich mit diesem Monat.
Für die prozentuale Veränderung zwischen zwei Punkten im Chart des US-Dollar-Index gilt:
(Neuer Wert ÷ Alter Wert − 1) × 100
Von 95,55 auf 101,80 ergibt sich (101,80 ÷ 95,55 − 1) × 100 = 6,54%. Das ist ein klarer Makro-Schub, auch wenn es optisch nur gut sechs Punkte sind.
Was den US-Dollar-Index bewegt
1. Zinsen und Geldpolitik der Federal Reserve
Der größte Treiber sind Zinsunterschiede. Höhere US‑Zinsen ziehen Kapital in Dollaranlagen.
Am 17. Juni 2026 beließ die Federal Reserve ihren Leitzins bei 3,50% bis 3,75%. Die Prognosen zeigten einen mittleren Zinspfad zum Jahresende leicht über dem aktuellen Bereich. Das deutet darauf hin, dass einige Entscheider vor Jahresende eher mit höheren als mit niedrigeren Zinsen rechnen.
Worauf es ankommt:
- FOMC-Zinsentscheid und Statement (FOMC: Zinsgremium der US‑Notenbank)
- „Dot Plot“ und Konjunkturprojektionen (Punktgrafik mit Zinserwartungen der FOMC‑Mitglieder)
- Pressekonferenzen des Fed‑Chefs, oft marktbewegender als der Beschluss selbst
- Renditen (Zinssätze) von US‑Staatsanleihen mit zwei und zehn Jahren Laufzeit als Echtzeit‑Anhaltspunkt
2. Inflation und Konjunkturdaten
Inflation beeinflusst Zinserwartungen – und die bewegen den Index. Die Gesamtinflation nach PCE (Preisindex der privaten Konsumausgaben; von der Fed stark beachtet) stieg im Mai 2026 auf 4,1% gegenüber dem Vorjahr. Die Kernrate (ohne Lebensmittel und Energie) erhöhte sich auf 3,4% und hielt den Druck auf die Fed hoch.
Auch Arbeitsmarktdaten sind zentral. Das Beschäftigungswachstum außerhalb der Landwirtschaft („Non‑Farm Payrolls“, wichtigste US‑Jobzahl) fiel im Juni deutlich auf 57.000 und signalisierte nachlassende Dynamik. Der Dollar‑Index gab nach, weil der Markt die Fed‑Perspektive neu bewertete.
Wichtige Termine:
- Non‑Farm Payrolls (meist am ersten Freitag im Monat)
- CPI und PPI (Verbraucher‑ und Erzeugerpreise)
- PCE (das von der Fed bevorzugte Inflationsmaß)
- Einzelhandelsumsätze und ISM‑Umfragen (Stimmungsindikatoren der Industrie/Services)
3. Risikostimmung und Zuflüsse in „sichere Häfen“
Der Dollar ist die wichtigste Reservewährung. Wenn die Märkte nervös werden, fließt Kapital oft in Dollar – unabhängig von US‑Daten. Deshalb kann der Index sogar bei US‑Problemen steigen. Es geht dann um Liquidität (leicht handelbares Geld), nicht um Vertrauen.
- Geopolitische Eskalation stützt den Index oft
- Kursrückgänge an Aktienmärkten gehen häufig mit Nachfrage nach Dollar als sicherem Hafen (Anlagen, die in Stressphasen gesucht sind) einher
- Stress im Kreditmarkt und steigende Risikoaufschläge (Spreads) heben den Index oft
- Entspannung dreht diese Bewegung oft schnell
4. Bewegungen in Euro, Yen und Pfund
Da der Index relativ ist, kann er steigen, obwohl vor allem andere Währungen fallen. Das wird leicht falsch interpretiert.
Wird die Europäische Zentralbank „dovish“ (signalisiert eher niedrige Zinsen), während die Fed stabil bleibt, schwächt sich der Euro ab und der Index steigt. In den USA muss sich dafür nichts ändern. Prüfen Sie deshalb immer den Index zusammen mit den wichtigsten Währungspaaren.
So nutzen Sie das Chart des US-Dollar-Index im Trading
Der US‑Dollar‑Index wirkt auf Devisen, Gold, Aktien und Rohstoffe. So nutzen Sie DXY zur Bestätigung.
DXY und Devisenpaare (vor allem EUR/USD)
Die Beziehung zu EUR/USD ist meist stark gegenläufig („inverse Korrelation“, also: das eine steigt, das andere fällt), oft zwischen −0,90 und −0,97 im Tagesvergleich.
- Bricht DXY über Widerstand aus, während EUR/USD auf Unterstützung hält, gibt oft eines von beiden nach.
- Paare mit Dollar als Notierungswährung wie GBP/USD und AUD/USD laufen meist entgegen dem Index.
- Paare mit Dollar als Basiswährung wie USD/JPY und USD/CAD laufen meist mit dem Index.
DXY und Gold
Gold wird in Dollar gehandelt. Ein stärkerer Dollar verteuert Gold für Käufer mit anderen Währungen – das drückt häufig den Preis.
Der Zusammenhang ist real, aber nicht automatisch. 2026 hielt sich Gold zeitweise nahe 4.000 US‑Dollar je Unze, obwohl der Dollar fest war. Inflation und geopolitische Risiken stützten beides zugleich.
Hinweis: Steigen Index und Gold gleichzeitig, ist das oft ein Warnsignal. Dann preist der Markt eher breitere Makro‑Risiken ein als nur eine Währungsbewegung.
DXY, Aktien und Rohstoffe
| Anlageklasse | Typische Reaktion bei steigendem DXY | Grund |
| Öl und Industriemetalle | Abwärtsdruck | In Dollar bepreist, dadurch global teurer |
| US‑Großkonzerne mit hohem Exportanteil | Belastung für Gewinne | Auslandsumsätze werden in weniger Dollar umgerechnet |
| Aktien aus Schwellenländern | Meist negativ | Dollar‑Schulden sind schwerer zu bedienen |
| US‑Staatsanleihen | Oft gestützt | Auslandsnachfrage steigt häufig mit dem Dollar |
Den US-Dollar-Index zur Bestätigung nutzen
Das ist für Privatanleger die wichtigste Anwendung des Charts des US‑Dollar‑Index. Handeln Sie ihn nicht isoliert. Nutzen Sie ihn, um Ihr Hauptchart zu prüfen.
Ein einfacher Ablauf:
- Setup finden (geplanter Einstieg) im Markt, den Sie handeln wollen.
- Index daneben öffnen und prüfen, ob beides zusammenpasst.
- Ausrichtung suchen: Eine Short‑Idee in EUR/USD ist stärker, wenn der Index nach oben ausbricht.
- Abweichungen ernst nehmen: Fällt der Index, während Ihr Setup auf Dollarstärke setzt, kleiner handeln oder warten.
- Wirtschaftskalender prüfen, besonders rund um FOMC‑Termine.
Wer MetaTrader 4 oder MetaTrader 5 bei VT Markets nutzt, kann den Index in einem separaten Fenster verfolgen und parallel Währungspaare handeln – so wird der Abgleich schnell.
Häufige Fragen (FAQ)
F1: Was ist das Chart des US-Dollar-Index?
Das Chart des US-Dollar-Index zeigt den DXY, der den Dollar gegenüber einem Korb aus sechs wichtigen Währungen misst. Basis ist der Wert 100 im März 1973. Ein Stand von 101 bedeutet: Der Dollar ist etwa 1% stärker als damals.
F2: Wie liest man das Chart des US-Dollar-Index?
Wie jedes Chart: mit Trend, Unterstützung/Widerstand und gleitenden Durchschnitten. Der Unterschied: Die Skala zeigt Indexpunkte statt eines Preises. Steigt die Linie, ist der Dollar breit stärker; fällt sie, ist er schwächer.
F3: Welche Währungen sind im US-Dollar-Index enthalten?
Sechs: Euro (57,6%), Yen (13,6%), Pfund (11,9%), Kanadischer Dollar (9,1%), Schwedische Krone (4,2%) und Schweizer Franken (3,6%). Der chinesische Yuan ist nicht enthalten.
F4: Ist ein hoher US-Dollar-Index gut oder schlecht?
Weder noch. Ein starker Dollar senkt Importkosten in den USA, belastet aber Exporteure und Schwellenländer mit Dollar‑Schulden. Für Trader zählt vor allem die Richtung und ob sie zu den eigenen Positionen passt.
F5: Was bewegt den US-Dollar-Index?
Der wichtigste Faktor ist die Zinspolitik der Fed. Danach folgen Inflations- und Arbeitsmarktdaten, die Risikostimmung sowie Signale von EZB, Bank of Japan und Bank of England. Weil der Euro 57,6% Gewicht hat, beeinflusst EUR/USD den Index am stärksten.