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US-Dollar testet wichtige 99er-Marke vor Fed-Inflationsdaten

by VT Markets
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Aug 27, 2026

Der US-Dollar blieb am Mittwoch unter Druck. Die Märkte agierten vorsichtig vor wichtigen US-Inflationsdaten und weiteren Signalen der US-Notenbank (Fed). Händler wägen mögliche Änderungen der Fed-Zinspolitik gegen Sorgen über die US-Staatsfinanzen und die Nachfrage nach Dollar-Anlagen ab.

Wichtige Punkte

  • Der USDX (US-Dollar-Index) notierte nahe 98,89 und damit in der Nähe eines Dreimonatstiefs. Er liegt damit auch nahe seinem langfristigen Trendmaß.
  • Im Fokus stehen die anstehenden US-PCE-Inflationsdaten (PCE = Preisindex der privaten Konsumausgaben, von der Fed stark beachtet) sowie Aussagen der Fed als Hinweise für den weiteren Zinskurs.
  • Der USDX testet den 200-Tage-SMA bei 98,99 (SMA = einfacher gleitender Durchschnitt als Trendlinie). Kurzfristig wichtig: Widerstand bei 99,50 und Unterstützung bei 98,50.

Warum das wichtig ist

Der US-Dollar hängt stark an den Erwartungen zur Fed-Politik. Deshalb können die anstehenden Inflationsdaten den USDX deutlich bewegen. Der Markt beobachtet, ob die PCE-Inflation eine lockerere Geldpolitik (also eher niedrigere Zinsen) stützt oder ob die Zinsen länger hoch bleiben.

Auch Bewegungen am US-Staatsanleihemarkt prägen die Dollar-Stimmung. Die Futures auf 10-jährige US-Staatsanleihen (Terminkontrakte auf Anleihen) waren in den vergangenen Monaten schwächer. Das deutet auf steigende Renditen hin (sinkende Anleihekurse bedeuten meist höhere Renditen). Trotzdem hat sich der USDX nicht im gleichen Maß erholt. Das spricht dafür, dass der Vorteil höherer Renditen durch andere Faktoren gebremst wird, etwa veränderte Fed-Erwartungen und das Vertrauen in US-Anlagen.

Technisch geht es kurzfristig darum, ob der USDX den 200-Tage-Durchschnitt zurückerobert oder ob der Rückgang vom Juli-Hoch anhält.

Wichtige Handelsmarken


  • Bei 101,55: Jüngstes Zwischenhoch (Swing High = kurzfristiges Hoch) und Referenz für eine breitere Erholung
  • Bei 100,00: Psychologischer Widerstand
  • Bei 99,50: Kurzfristiger Widerstand
  • Bei 98,99: 200-Tage-SMA (einfacher gleitender Durchschnitt als Trendlinie) und zentrale Entscheidungszone
  • Bei 98,89: Aktueller Handelsbereich
  • Bei 98,50: Nächste Unterstützung
  • Bei 98,00: Früherer Seitwärtsbereich (Konsolidierung = Handel in einer Spanne ohne klaren Trend)
  • Bei 97,50: Nächste Orientierungsmarke auf der Unterseite
  • Bei 97,25: Jüngstes Tief

Technische Analyse

USDX notiert leicht unter seinem 200-Tage-SMA bei 98,99 und liegt damit in einer wichtigen technischen Zone. Der Dollar hatte sich zuvor vom Bereich 97,25 erholt und im Juli ein Hoch nahe 101,55 erreicht. Danach ließ die Dynamik nach, nachdem der Ausbruch über dieses Niveau nicht gelang.

Der Rückgang hat den USDX zurück an den 200-Tage-Durchschnitt geführt, wo Käufer und Verkäufer um die Richtung ringen. Ein nachhaltiger Anstieg über 99,00–99,20 würde zeigen, dass Käufer diese langfristige Trendlinie verteidigen. Anhaltende Schwäche unter dem Durchschnitt würde den übergeordneten Druck aufrechterhalten.

Der Chart der US10YR-Futures (Futures auf 10-jährige US-Staatsanleihen) zeigt: Die Anleihepreise sind in den letzten Monaten gefallen, was auf gestiegene Renditen hindeutet. Der USDX hat sich aber nicht entsprechend erholt. Das bedeutet: Höhere Renditen werden durch andere Faktoren ausgeglichen, etwa Fed-Erwartungen und das Vertrauen der Märkte.

Die kurzfristige Handelsspanne liegt zwischen Unterstützung bei 98,50 und Widerstand bei 99,50.

Ein Anstieg über 99,50 würde das kurzfristige Bild verbessern und 100,00 wieder in den Fokus rücken. Ein Bruch unter 98,50 würde das Bild eintrüben und den Bereich 98,00 öffnen.

  • Bullisches Szenario: Der USDX steigt über 99,00–99,20 und hält sich dort. Das würde bestätigen, dass Käufer den 200-Tage-SMA verteidigen. Dann rücken 99,50 und 100,00 in den Fokus.
  • Bärisches Szenario: Der USDX schafft es nicht zurück über den 200-Tage-SMA und fällt unter 98,50. Das wäre ein Signal für neuen Verkaufsdruck und könnte zunächst 98,00, danach 97,50 freilegen.

Haftungsausschluss

Die genannten Kursmarken und Szenarien spiegeln die Einschätzung des Autors zum Zeitpunkt der Erstellung wider und sind keine Anlageberatung und keine offizielle Empfehlung von VT Markets. Bitte eigene Analyse durchführen und Risiken begrenzen.

Nächste Markttreiber

Im Blick stehen der anstehende US-PCE-Inflationsbericht, die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole, Bewegungen am US-Staatsanleihemarkt und die allgemeine Dollar-Stimmung. Entscheidend ist, ob die Inflationsdaten die Erwartungen an künftige Fed-Entscheidungen verändern.

USDX mit VT Markets handeln

USDX-CFDs (CFD = Differenzkontrakt, ein Derivat auf Kursbewegungen) bilden die Bewegungen des US-Dollar-Index nach. So können Händler auf Dollar-Stärke oder -Schwäche setzen, ohne den zugrunde liegenden Währungskorb tatsächlich zu halten.

Weil der Dollar die Weltmärkte beeinflusst, wird der USDX zusammen mit Zinsen, Inflationserwartungen, Rohstoffen und wichtigen Währungspaaren beobachtet. Analysewerkzeuge helfen, Kursbewegungen und technische Marken zu verfolgen, wenn sich die Dollar-Lage ändert.

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Häufige Fragen


Was passiert gerade beim DXY?

Der DXY (US-Dollar-Index) bewegt sich nahe den Dreimonatstiefs seitwärts. Händler bewerten die anstehenden US-PCE-Inflationsdaten und die Erwartungen an die Fed. Der Markt beobachtet, ob neue Daten die Erwartungen an künftige Zinsentscheidungen verändern, während der Index nahe seinem 200-Tage-Durchschnitt liegt.

Was ist der Unterschied zwischen DXY und USDX-CFDs?

Der DXY, auch US-Dollar-Index, ist ein Referenzwert. Er misst den Wert des US-Dollar gegenüber einem Korb wichtiger Währungen.

USDX-CFDs (CFD = Differenzkontrakt) ermöglichen es, auf Bewegungen des Dollar-Index zu setzen, ohne den Index selbst zu besitzen. Damit lässt sich an Dollar-Stärke oder -Schwäche partizipieren.

Kann ich USDX-CFDs bei VT Markets handeln?

Ja. VT Markets bietet USDX-CFDs an. Damit können Händler Bewegungen rund um den US-Dollar-Index verfolgen und handeln. Wichtige Faktoren sind etwa Fed-Erwartungen, Inflationsdaten, Zinsen und die Lage am Devisenmarkt. Jetzt handeln.

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