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Gold fällt unter 4.100 US-Dollar, Öl-Rally heizt Wetten auf Fed-Zinsschritte an

by VT Markets
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Jul 13, 2026

Kernaussagen

  • Gold fiel unter 4.100 US-Dollar je Feinunze, nachdem neue US-Iran-Angriffe den Ölpreis steigen ließen und Inflationssorgen zurückbrachten.
  • XAUUSD (Goldpreis in US-Dollar je Feinunze) notierte im Tageschart bei rund 4.070 US-Dollar, minus etwa 1,2% in der Sitzung.
  • Steigende Ölpreise stützten den US-Dollar, die Renditen von US-Staatsanleihen und die Erwartung einer strafferen US-Geldpolitik (also höherer Zinsen).
  • Die Straße von Hormus bleibt im Fokus, weil gestörter Schiffsverkehr die Energiepreise weiter treiben könnte.
  • Im XAUUSD-Tageschart liegt der nächste Widerstand bei etwa 4.120 US-Dollar, die erste Unterstützung bei 4.060 US-Dollar.

Gold fiel am Montag unter 4.100 US-Dollar je Feinunze. Nach neuen militärischen Aktionen zwischen den USA und dem Iran stieg der Ölpreis, und damit nahmen die Inflationssorgen zu.

XAUUSD (Gold in US-Dollar) lag im gezeigten Tageschart bei rund 4.070 US-Dollar, etwa 1,2% tiefer. Damit geriet Gold erneut unter Druck, weil es sich nicht über 4.100 US-Dollar halten konnte.

Der Rückgang zeigt: Geopolitische Spannungen stützen Gold nicht immer sofort. In der jüngsten Sitzung lag der Fokus darauf, wie der Ölpreisanstieg Inflation und die US-Notenbankpolitik beeinflussen könnte.

Mit dem Ölpreisanstieg legten auch der US-Dollar und die Renditen von US-Staatsanleihen (Treasuries, also US-Regierungsanleihen) zu. Das belastete Gold, weil Gold keine laufenden Zinsen abwirft.

Warum Anleger Gold im Blick haben

Gold steht zwischen zwei Kräften am Markt.

Wachsende geopolitische Risiken erhöhen oft die Nachfrage nach Gold als Schutzanlage. Gleichzeitig treibt derselbe Konflikt den Ölpreis und damit die Sorge vor steigender Inflation.

Höhere Inflationserwartungen können Zentralbanken dazu bringen, die Geldpolitik straff zu halten oder die Zinsen weiter anzuheben. Das stützt meist die Anleiherenditen und den US-Dollar und macht Gold relativ weniger attraktiv, weil Gold keine Zinsen zahlt.

Für XAUUSD-Händler ist entscheidend, wie sich Spannungen auf Ölpreis, Inflationserwartungen, Anleiherenditen und den US-Dollar auswirken.

Inflationsrisiken rücken wieder in den Fokus

Nach dem jüngsten Ölpreisanstieg rückt Inflation wieder stärker in den Vordergrund.

Die jüngste Aktualisierung der US-Notenbank (Federal Reserve, kurz Fed) zur Geldpolitik zeigte: Die Inflation hat in den vergangenen Monaten zugelegt. Preisdruck kam unter anderem durch Zölle (Einfuhrabgaben), kriegsbedingte Energiekosten und starke Nachfrage im Zusammenhang mit Investitionen in Künstliche Intelligenz.

Das erklärt, warum die Ölpreisrally Gold belastete, statt sofort eine klare Flucht in sichere Anlagen auszulösen.

Ein anhaltender Energieschock könnte Inflationserwartungen hoch halten und Spielraum für niedrigere Zinsen verringern. Für Gold ist das wichtig, weil es keine laufenden Zinsen bringt.

Wenn die Märkte weiter mit einer strafferen Fed rechnen, bleibt Gold empfindlich gegenüber Bewegungen des US-Dollars und der Renditen von US-Staatsanleihen.

Risiken rund um die Straße von Hormus erhöhen die Unsicherheit

Der Druck auf Gold spiegelt auch die Unsicherheit rund um die Straße von Hormus wider.

Die USA und der Iran griffen sich am Wochenende erneut an. Teheran erklärte wieder, die Straße von Hormus zu schließen. Diese Meerenge ist eine der wichtigsten Routen für Energietransporte; Störungen können den Ölpreis und Inflationserwartungen schnell bewegen.

Für Gold ist der Effekt zweischneidig: Ein größerer Konflikt kann die Nachfrage nach Schutzanlagen erhöhen. Wenn die erste Reaktion jedoch steigendes Öl, höhere Inflationserwartungen und steigende Renditen sind, kann Gold trotzdem fallen.

Wichtig sind daher überprüfbare Daten zum Schiffsverkehr. Händler achten darauf, ob die Transporte stabil bleiben oder ob die Risiken die realen Energiemärkte spürbar treffen.

Wichtige Kursmarken

KursniveauWorauf Händler achten
4.200 US-DollarGrößere Erholungszone, falls der Aufwärtsimpuls zunimmt
4.160 US-DollarZweiter Widerstand oberhalb der aktuellen Spanne
4.120 US-DollarDirekter Widerstand nahe dem jüngsten Sitzungshoch
4.100 US-DollarWichtige kurzfristige Marke nach dem Bruch nach unten
4.070 US-DollarAktueller Chartbereich
4.060 US-DollarDirekte Unterstützung nahe dem jüngsten Sitzungstief
4.040 US-DollarKurzfristige Unterstützung bei weiterem Verkaufsdruck
4.000 US-DollarWichtige psychologische Unterstützung (runde Marke)
3.960 US-DollarTieferes Abwärtsziel als Orientierung

Der XAUUSD-Tageschart zeigt Gold bei rund 4.070 US-Dollar nach einer Eröffnung um 4.119,60 US-Dollar. Das Sitzungshoch lag bei etwa 4.119,60 US-Dollar, das Tief bei rund 4.061,32 US-Dollar.

Der Rutsch unter 4.100 US-Dollar hält das kurzfristige Bild unter Druck. Die Marke bleibt ein wichtiger Bezugspunkt: Stabilisierung darüber würde den Druck mindern, darunter bleibt Gold anfällig.

Der nächste Widerstand liegt bei etwa 4.120 US-Dollar, nahe dem Sitzungshoch. Eine Erholung darüber könnte 4.160 US-Dollar in den Blick bringen.

Ein Anstieg über 4.160 US-Dollar würde die Erholungszone um 4.200 US-Dollar wieder wichtiger machen.

Auf der Unterseite ist 4.060 US-Dollar die erste Unterstützung. Ein Bruch darunter könnte 4.040 US-Dollar öffnen.

Szenarien: steigende und fallende Kurse

Gold Falls Below $4,100 as Oil Rally Fuels Fed Rate Bets
KonstellationAuslöserMögliche Marktreaktion
ErholungsversuchRückkehr über 4.100Gold könnte 4.120 testen
Fortsetzung nach obenAusbruch über 4.120Bewegung könnte sich Richtung 4.160 ausweiten
Stärkere ErholungAnstieg über 4.160Die Zone um 4.200 rückt wieder in den Fokus
Unterstützung hältBleibt über 4.060Seitwärtsbewegung könnte anhalten
Schwächerer ImpulsFall unter 4.060Gold könnte 4.040 erneut testen
Ausweitung nach untenBruch unter 4.040Verkaufsdruck könnte sich Richtung 4.000 verstärken
Tieferer RücksetzerFall unter 4.000Die Zone um 3.960 rückt in den Fokus

Für steigende Kurse muss Gold 4.100 US-Dollar zurückerobern und darüber bleiben. Das würde zeigen, dass der Verkaufsdruck nachlässt.

Ein klarer Ausbruch über 4.120 US-Dollar würde das Bild verbessern und 4.160 US-Dollar in den Fokus rücken. Gelingt auch das, könnte Gold Richtung 4.200 US-Dollar laufen.

Neutral bleibt es bei einer Seitwärtsphase über 4.060, aber unter 4.100 US-Dollar. Dann warten Marktteilnehmer eher auf Signale vom Ölpreis, von US-Renditen, vom US-Dollar und von Inflationsdaten.

Das Abwärtsrisiko steigt, wenn Gold unter 4.060 US-Dollar fällt. Ein bestätigter Bruch könnte 4.040 US-Dollar und danach die runde Marke von 4.000 US-Dollar ins Spiel bringen.

Haftungsausschluss

Die genannten Kursmarken und Szenarien spiegeln die Einschätzung des Autors zum Zeitpunkt der Erstellung wider und sind keine Finanzberatung und keine offizielle Empfehlung von VT Markets. Bitte eigene Analysen durchführen und Risiken begrenzen.

Handeln Sie XAUUSD-CFDs mit VT Markets

XAUUSD bleibt aktiv, wenn sich Zinserwartungen, US-Dollar, Inflationsrisiken und geopolitische Unsicherheit gleichzeitig bewegen.

Bei VT Markets können Händler XAUUSD-CFDs (CFDs sind Differenzkontrakte, also Derivate, die Kursbewegungen abbilden, ohne dass man Gold besitzt) zusammen mit Öl, Silber, Devisen (Forex), Indizes, Aktien, ETFs (börsengehandelte Fonds) und weiteren CFD-Märkten über eine Plattform handeln. So lässt sich Gold verfolgen, während man auch Energiepreise, US-Anleiherenditen und die Marktstimmung im Blick behält.

Nutzen Sie die Chartwerkzeuge von VT Markets, um Unterstützungen, Widerstände, gleitende Durchschnitte (Durchschnittskurse über einen Zeitraum) und Ausbruchsbewegungen zu beobachten.

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Was als Nächstes wichtig wird

US-Inflationsdaten stehen diese Woche im Mittelpunkt. Ein stärkerer Anstieg als erwartet könnte die Erwartung strafferer Fed-Politik stärken, schwächere Daten könnten den Druck auf Gold mindern.

Fed-Chef Kevin Warsh tritt am Dienstag vor dem US-Kongress auf. Händler achten auf Aussagen zu Inflation, Energiepreisen und Bedingungen für spätere Änderungen der Geldpolitik.

Auch Entwicklungen in der Straße von Hormus bleiben wichtig. Politische Aussagen können Kurse schnell bewegen, überprüfbare Daten zum Schiffsverkehr zeigen eher, ob es tatsächlich Störungen gibt.

Wichtige Indikatoren für Goldhändler:

  • Brent und WTI (beides wichtige Öl-Referenzsorten; WTI steht für US-Rohöl)
  • Renditen von US-Staatsanleihen (Treasury yields, also Zinsen am Anleihemarkt)
  • US-Dollar-Index (misst den Dollar gegen mehrere wichtige Währungen)
  • US-CPI und Erzeugerpreise (CPI = Verbraucherpreisindex; Erzeugerpreise messen Inflation auf Herstellerebene)
  • Kommentare der US-Notenbank zur Geldpolitik
  • Überprüfbarer Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus

Der kurzfristige Bereich liegt derzeit zwischen 4.060 und 4.100 US-Dollar. Ein bestätigter Anstieg über 4.100 könnte 4.120 in den Fokus bringen, ein Bruch unter 4.060 könnte 4.040 öffnen.

Häufige Fragen

Warum fiel Gold trotz neuer geopolitischer Spannungen?

Gold fiel, weil der Markt vor allem den Inflationseffekt höherer Ölpreise einpreiste. Steigende Inflationssorgen stützten den US-Dollar, die Renditen von US-Staatsanleihen und die Erwartung strafferer Fed-Politik. Das überwog die unmittelbare Nachfrage nach sicheren Anlagen.

Warum sind steigende Ölpreise für XAUUSD wichtig?

Höhere Ölpreise erhöhen Transport- und Produktionskosten sowie Energiekosten für Verbraucher. Wenn der Markt dadurch höhere Inflation erwartet, steigen oft Zinserwartungen und Anleiherenditen. Das verringert die Attraktivität von Gold, weil Gold keine laufenden Zinsen bietet.

Ist 4.100 US-Dollar eine wichtige Marke für Gold?

Ja. 4.100 US-Dollar sind kurzfristig wichtig, weil Gold am Montag darunter rutschte. Eine Rückkehr darüber kann auf Stabilisierung hindeuten, Kurse darunter sprechen für anhaltenden Verkaufsdruck.

Was könnte Gold stützen?

Gold könnte sich erholen, wenn der Ölpreis nachgibt, US-Inflationsdaten niedriger ausfallen, die Renditen von US-Staatsanleihen sinken, der US-Dollar schwächer wird oder die Nachfrage nach Schutzanlagen zunimmt. Das sind mögliche Szenarien, keine Zusagen.

Was sind diese Woche die größten Risiken für XAUUSD?

Wichtig sind unerwartete US-Inflationswerte, Änderungen bei den Zinserwartungen zur Fed, starke Ölpreisschwankungen und neue Entwicklungen beim Schiffsverkehr in der Straße von Hormus. Das kann schnelle Bewegungen in beide Richtungen auslösen.

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