Gold (XAU/USD) legte im asiatischen Handel leicht zu und beendete damit eine zweitägige Verlustserie, blieb jedoch unter 4.450 US-Dollar, da der US-Dollar von einem Dreiwochenhoch nachgab – begünstigt durch einen festeren japanischen Yen. Dennoch hielten die Erwartungen an einen restriktiven Kurs der US-Notenbank und anhaltende geopolitische Spannungen die Nachfrage nach dem Dollar aufrecht und begrenzten das zinslose Edelmetall. Die Märkte agieren vor den US-Inflationsdaten zurückhaltend: Am Donnerstag stehen die Erzeugerpreise (PPI) an, bevor am Freitag die Verbraucherpreise (CPI) folgen. Der jüngste Arbeitsmarktbericht (Nonfarm Payrolls, NFP) zeigte zudem, dass sich das Beschäftigungswachstum im August beschleunigte. Im Fokus steht, ob höhere Energiepreise die Inflationsrisiken anheizen – dabei rückt die Straße von Hormus in den Blick, nachdem Iran vor Vergeltung warnte und über die Durchsetzung einer vollständigen Blockade sprach.
Technische Analyse und wichtige Marken
Aus technischer Sicht hält sich Gold über dem 200-Tage-Exponential Moving Average (EMA) nahe 4.288 US-Dollar sowie einer Fibonacci-Unterstützungszone. Die Momentum-Signale sind uneinheitlich: Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt um 52, während der Moving Average Convergence Divergence (MACD) mit etwa -24 unter der Nulllinie notiert. Widerstände werden bei rund 4.523 US-Dollar und anschließend bei 4.697,36 US-Dollar gesehen. Unterstützungen liegen bei etwa 4.415, 4.328 und 4.241,94 US-Dollar, wobei der 200-Tage-EMA den Boden zusätzlich absichert. Die Kerninflationsziele liegen weiterhin bei rund 2%; die CPI-Daten werden auf Monats- und Jahresbasis verfolgt.
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