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Ordertypen erklärt: Market-, Limit-, Stop- und Stop-Limit-Orders in der VT Markets App

by VT Markets
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Aug 10, 2026

Wichtige Punkte

  • Market-Orders (Marktaufträge) werden genutzt, wenn Trader sofort zum aktuell verfügbaren Marktpreis kaufen oder verkaufen wollen.
  • Limit-Orders (Limitaufträge) erlauben es, vorab einen Wunschpreis festzulegen, zu dem der Auftrag ausgeführt werden soll.
  • Stop-Orders (Stop-Aufträge) werden erst ausgelöst, wenn der Markt ein festgelegtes Kursniveau erreicht.
  • Stop-Limit-Orders verbinden einen Stop-Kurs (Auslöser) mit einem Limit-Kurs (maximaler/mindest akzeptierter Ausführungskurs) und steuern so die Ausführung offener Aufträge genauer.
  • Vor dem Platzieren können Trader Hebel (Kreditwirkung), Handelsvolumen, Margin-Daten (Sicherheitsleistung) sowie TP/SL-Einstellungen (Take Profit/Stop Loss) prüfen.
  • Wer Ordertypen versteht, plant Einstiege, Ausstiege und Risiko klarer.

Der passende Ordertyp ist zentral für die Handelsplanung. Je nach Ordertyp steigen Trader sofort ein, warten auf einen besseren Kurs oder handeln erst nach Erreichen eines bestimmten Kursniveaus.

In der VT-Markets-App wählen Trader den Ordertyp im Orderticket, bevor sie den Auftrag senden. Dieser Leitfaden erklärt Markt-, Limit-, Stop- und Stop-Limit-Orders: Funktionsweise, typische Einsatzfälle und die Nutzung in der VT-Markets-App.

Was sind Ordertypen im Trading?

Ein Ordertyp ist eine Anweisung an die Handelsplattform. Er legt fest, wie und wann ein Trade (Position) eröffnet oder geschlossen wird.

Einige Orders werden sofort ausgeführt. Andere bleiben als schwebende Order (Pending Order: Auftrag, der erst bei Erreichen eines Kurses aktiv wird) im Markt, bis der Kurs das gewünschte Niveau erreicht. Das gibt mehr Kontrolle über Einstieg und Positionsführung.

Die Tabelle zeigt die wichtigsten Ordertypen in diesem Leitfaden.

OrdertypHauptzweckTypische Nutzung
Market OrderEröffnet oder schließt sofortWenn schnelle Ausführung wichtig ist
Limit OrderLegt einen Wunschkurs für die Ausführung festWenn der Einstieg zu einem besseren Kurs geplant ist
Stop OrderWird erst bei Erreichen eines Auslösekurses aktivFür Ausbrüche (Breakouts) und Trenddynamik
Stop Limit OrderKombiniert Auslösekurs und LimitkursWenn Preis und Ausführung stärker gesteuert werden sollen

Wie Ordertypen bei der Handelsplanung helfen

Ordertypen helfen, Trades vorab zu planen. Statt ohne Plan auf Kursbewegungen zu reagieren, lassen sich Einstieg, Ausstieg und Risiko vorher festlegen.

Ordertypen helfen unter anderem:

  • Einstiegskurse festzulegen.
  • Ausstiege vorab zu planen.
  • Risiko über Stop-Loss zu begrenzen (Stop-Loss: automatischer Ausstieg bei Verlustgrenze).
  • Gewinnziele über Take-Profit zu definieren (Take-Profit: automatischer Ausstieg bei Gewinnziel).
  • spontane Entscheidungen zu vermeiden.
  • eine Strategie konsequenter umzusetzen.

Beispiel: Ein Trader nutzt eine Limit-Order für einen günstigeren Einstieg, setzt einen Stop-Loss zur Verlustbegrenzung und ein Take-Profit als Kursziel.

So wird Trading planbarer.

So nutzen Sie Ordertypen in der VT-Markets-App

Ordertypen werden im Orderticket der VT-Markets-App gewählt. So läuft es grundsätzlich ab:

Schritt 1: Zum Tab „Trades“

Öffnen Sie die VT-Markets-App und tippen Sie unten auf Trades.

Dort sehen Sie das aktuelle Instrument, Live-Kurse (Geld/Brief), Order-Einstellungen, Positionen, schwebende Orders und die Historie.

Schritt 2: Instrument auswählen

Tippen Sie oben auf den Instrumentnamen (🔻).

Es erscheint eine Liste. Sie können suchen oder nach Kategorien filtern, etwa Devisen (Forex: Handel mit Währungen), Rohstoffe (Commodities) oder Indizes. Tippen Sie auf das gewünschte Instrument.

Beispiele sind EURUSD, XAUUSD (Gold gegen US-Dollar), BTCUSD, NAS100 oder GBPUSD – je nach Konto und Region.

Schritt 3: Ordertyp wählen

Tippen Sie nach der Auswahl des Instruments auf das Feld für den Ordertyp. Dort wählen Sie zum Beispiel:

  • Market
  • Limit
  • Stop
  • Stop Limit

Je nach Auswahl ändern sich die Eingabefelder. Bei einer Market-Order ist kein Einstiegskurs nötig. Bei Limit-, Stop- und Stop-Limit-Orders müssen Kursniveaus gesetzt werden.

Schritt 4: Hebel prüfen oder anpassen

Vor dem Trade können Trader den Hebel prüfen.

Der Hebel (Leverage: Kreditwirkung, mit der eine größere Position mit weniger Eigenkapital gehandelt wird) kann Gewinne und Verluste vergrößern. Prüfen Sie, ob er zu Ihrem Risiko passt.

So prüfen oder ändern Sie den Hebel in der VT-Markets-App:

1. Tippen Sie oben rechts auf das Einstellungs-Symbol.

2. Wählen Sie unter Trade Settings den Punkt Leverage.

3. Prüfen Sie auf der Leverage-Seite den Current Leverage (aktueller Hebel).

4. Tippen Sie auf Leverage Change, um verfügbare Optionen zu sehen.

5. Wählen Sie den Hebel passend zu Ihrem Risiko.

6. Lesen Sie die Bedingungen.

7. Setzen Sie das Häkchen bei Terms and Conditions.

8. Tippen Sie auf Confirm, um die Änderung zu senden.

Hinweis: Hebel-Optionen hängen unter anderem von Kontotyp, Instrument, Kontostand (Equity: Kontowert inklusive offener Gewinne/Verluste) und Handelsbedingungen ab. Teilweise sind Änderungen nur möglich, wenn das Konto ausreichend gedeckt ist oder Vorgaben erfüllt.

Schritt 5: Handelsvolumen eingeben

Geben Sie das Volumen in Lots ein (Lot: standardisierte Handelsgröße). Sie können es mit Minus/Plus anpassen.

Das Volumen bestimmt Positionsgröße und erforderliche Margin (Margin: Sicherheitsleistung, die für das Öffnen der Position gebunden wird). Prüfen Sie im Ticket Kennzahlen wie Equity, Margin, Free Margin (freie Margin: verfügbarer Puffer) und Margin Level (Margin-Level: Verhältnis von Kontowert zu gebundener Margin).

Schritt 6: Take Profit/Stop Loss setzen (optional)

Aktivieren Sie TP/SL, um Take-Profit und Stop-Loss vor dem Senden festzulegen.

Ein Take-Profit schließt die Position automatisch beim Kursziel. Ein Stop-Loss schließt automatisch bei der festgelegten Verlustgrenze.

Mit TP/SL planen Sie Ausstiege vor dem Einstieg.

Schritt 7: Kaufen oder verkaufen

Wenn Ordertyp, Kursniveau, Hebel, Volumen und TP/SL passen, tippen Sie auf Buy oder Sell.

Market-Orders werden sofort zum aktuell verfügbaren Marktpreis ausgeführt. Schwebende Orders wie Limit, Stop oder Stop Limit warten, bis die Kursbedingung erfüllt ist.


Was ist eine Market-Order?

Eine Market-Order ist der Auftrag, sofort zum aktuell verfügbaren Marktpreis zu kaufen oder zu verkaufen.

Sie wird genutzt, wenn ein schneller Ein- oder Ausstieg wichtig ist. Nach dem Absenden versucht die Plattform, zum bestmöglichen verfügbaren Kurs auszuführen.

So funktionieren Market-Orders in der VT-Markets-App

Wählen Sie nach dem Instrument Market als Ordertyp.

Da zum Marktpreis ausgeführt wird, ist kein Einstiegskurs nötig. Geben Sie nur das Volumen ein, setzen Sie bei Bedarf TP/SL, und tippen Sie auf Buy oder Sell.

Wann Trader Market-Orders nutzen

Market-Orders sind typisch, wenn:

  • sofort eingestiegen werden soll.
  • eine Position schnell geschlossen werden soll.
  • der Markt aktiv ist.
  • Tempo wichtiger ist als ein bestimmter Kurs.

Schnelle Ausführung hat einen Haken: In schnellen Märkten kann der Ausführungskurs vom angezeigten Kurs abweichen. Das nennt man Slippage (Kursabweichung zwischen Auftrag und Ausführung, oft durch starke Bewegung oder geringe Liquidität).


Was ist eine Limit-Order?

Eine Limit-Order ist der Auftrag, zu einem festgelegten Kurs oder besser zu kaufen oder zu verkaufen.

Sie wird genutzt, wenn nicht sofort gehandelt werden soll. Trader legen den Wunschkurs fest und warten, bis der Markt ihn erreicht.

So funktionieren Limit-Orders

Eine Buy-Limit-Order liegt meist unter dem aktuellen Kurs. Sie passt, wenn der Kurs erst fallen und dann wieder steigen soll.

Eine Sell-Limit-Order liegt meist über dem aktuellen Kurs. Sie passt, wenn der Kurs erst steigen und dann fallen soll.

Die Tabelle zeigt typische Anwendungen.

Limit-OrderPlatzierungBeispiel
Buy LimitUnter dem aktuellen MarktpreisKauf nach Rücksetzer (Pullback: kurze Gegenbewegung im Trend)
Sell LimitÜber dem aktuellen MarktpreisVerkauf nach Erholung/Anstieg

So platzieren Sie eine Limit-Order in der VT-Markets-App

So geht’s:

1. Öffnen Sie Trades.

2. Wählen Sie das gewünschte Instrument.

3. Wählen Sie Limit als Ordertyp.

4. Tragen Sie Limitkurs, Volumen und bei Bedarf TP/SL ein.

5. Tippen Sie auf Buy oder Sell.

Die Order bleibt schwebend, bis der Markt den Limitkurs erreicht. Wird der Kurs nicht erreicht, erfolgt keine Ausführung.

Wann Trader Limit-Orders nutzen

Limit-Orders sind typisch, wenn:

  • ein bestimmter Einstiegskurs gewünscht ist.
  • auf einen Rücksetzer gewartet wird.
  • der Einstieg präziser gesteuert werden soll.
  • der Markt nicht ständig beobachtet werden soll.
  • kurzfristige Kursspitzen vermieden werden sollen.

Limit-Orders fördern Disziplin, bergen aber das Risiko, nicht ausgeführt zu werden.


Was ist eine Stop-Order?

Eine Stop-Order ist der Auftrag, erst zu kaufen oder zu verkaufen, wenn der Markt einen festgelegten Stop-Kurs erreicht.

Sie wird genutzt, wenn Trader vor dem Einstieg eine Kursbestätigung wollen, etwa bei Ausbruchs- oder Momentum-Strategien (Momentum: starke Trendbewegung).

So funktionieren Stop-Orders

Eine Buy-Stop-Order liegt meist über dem aktuellen Kurs. Sie passt, wenn der Kurs nach dem Überwinden eines Widerstands weiter steigen soll.

Eine Sell-Stop-Order liegt meist unter dem aktuellen Kurs. Sie passt, wenn der Kurs nach dem Unterschreiten einer Unterstützung weiter fallen soll.

Die Tabelle zeigt typische Anwendungen.

Stop-OrderPlatzierungBeispiel
Buy StopÜber dem aktuellen MarktpreisEinstieg nach Ausbruch nach oben
Sell StopUnter dem aktuellen MarktpreisEinstieg nach Ausbruch nach unten

So platzieren Sie eine Stop-Order in der VT-Markets-App

So geht’s:

1. Öffnen Sie Trades.

2. Wählen Sie das gewünschte Instrument.

3. Wählen Sie Stop als Ordertyp.

4. Tragen Sie Stop-Kurs, Volumen und bei Bedarf TP/SL ein.

5. Tippen Sie auf Buy oder Sell.

Die Order bleibt schwebend, bis der Markt den Stop-Kurs erreicht. Dann wird sie aktiv und nach den Bedingungen ausgeführt.


Wann Trader Stop-Orders nutzen

Stop-Orders sind typisch, wenn:

  • ein Ausbruch gehandelt werden soll.
  • der Einstieg erst nach Bestätigung erfolgen soll.
  • eine Momentum-Strategie genutzt wird.
  • ein zu früher Einstieg vermieden werden soll.
  • um wichtige Kursmarken geplant wird.

Stop-Orders liefern Bestätigung. In volatilen Märkten (volatil: stark schwankend) kann der Kurs die Order auslösen und dann schnell drehen.


Was ist eine Stop-Limit-Order?

Eine Stop-Limit-Order kombiniert einen Stop-Kurs und einen Limitkurs.

Der Stop-Kurs ist der Auslöser. Sobald er erreicht wird, wird eine Limit-Order zum festgelegten Limitkurs in den Markt gelegt.

Damit steuern Trader den Ausführungskurs stärker. Allerdings kann die Order unverändert offen bleiben, wenn der Markt nach dem Auslösen zu schnell am Limitkurs vorbeiläuft.

So platzieren Sie eine Stop-Limit-Order in der VT-Markets-App

So geht’s:

1. Öffnen Sie Trades.

2. Wählen Sie das gewünschte Instrument.

3. Wählen Sie Stop Limit als Ordertyp.

4. Tragen Sie Stop-Kurs, Limitkurs, Volumen und bei Bedarf TP/SL ein.

5. Tippen Sie auf Buy oder Sell.


Wann Trader Stop-Limit-Orders nutzen

Stop-Limit-Orders sind typisch, wenn:

  • die Order erst nach Erreichen eines Niveaus ausgelöst werden soll.
  • danach trotzdem ein Ausführungslimit gelten soll.
  • kein Einstieg weit weg vom Wunschkurs erfolgen soll.
  • Ausbruchsniveaus gehandelt werden, aber mit zusätzlicher Preiskontrolle.

Stop-Limit-Orders sind präziser, können aber ohne Ausführung bleiben.

Ordertypen im Demokonto üben

Wer Ordertypen neu kennenlernt, kann sie in einem VT-Markets-Demokonto testen. Ein Demokonto nutzt virtuelles Geld, um Market-, Limit-, Stop- und Stop-Limit-Orders auszuprobieren, bevor echtes Kapital eingesetzt wird.

So wird klar, wann schwebende Orders auslösen, wie Market-Orders ausgeführt werden und wie sich Ordertypen bei wechselnden Marktbedingungen verhalten.


Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer Market-Order und einer schwebenden Order?

Eine Market-Order wird sofort zum aktuell verfügbaren Marktpreis ausgeführt. Eine schwebende Order wird erst aktiv, wenn der Markt ein festgelegtes Kursniveau erreicht. Limit-, Stop- und Stop-Limit-Orders sind schwebende Orders.

Was ist der Unterschied zwischen einer Limit-Order und einer Stop-Order?

Eine Limit-Order dient meist dem Einstieg zu einem besseren Kurs als dem aktuellen Marktpreis. Eine Stop-Order dient meist dem Einstieg erst nach Erreichen eines Auslösekurses.

Was ist eine Stop-Limit-Order?

Eine Stop-Limit-Order kombiniert Stop-Kurs (Auslöser) und Limitkurs (Ausführungslimit). Nach Erreichen des Stop-Kurses wird eine Limit-Order zum Limitkurs platziert. Das gibt Preiskontrolle, kann aber ohne Ausführung enden.

Kann eine schwebende Order nicht ausgeführt werden?

Ja. Wird das Kursniveau nicht erreicht, erfolgt keine Ausführung. Bei Stop-Limit-Orders kann die Ausführung auch ausbleiben, wenn der Markt nach dem Auslösen zu schnell am Limitkurs vorbeiläuft.

Können Market-Orders von Slippage betroffen sein?

Ja. Vor allem bei hoher Volatilität oder geringer Liquidität (Liquidität: wie leicht sich ein Instrument ohne große Kursbewegung handeln lässt) kann der Ausführungskurs vom angezeigten Kurs abweichen.

Können Trader den Hebel vor dem Auftrag anpassen?

Wo verfügbar, lässt sich der Hebel vor dem Trade in den Trade Settings prüfen oder ändern. Die Optionen hängen von Kontotyp, Instrument, Equity und Handelsbedingungen ab.

Sollten Trader TP/SL vor dem Auftrag setzen?

TP/SL kann vorab gesetzt werden, um Ausstiege festzulegen: Take-Profit definiert ein Kursziel, Stop-Loss begrenzt das Verlustrisiko.

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