AUD/USD gab nach der Eröffnung mit einem bullischen Gap nach, blieb aber in positivem Terrain und notierte in der asiatischen Sitzung am Montag nahe 0,7030, da der Australische Dollar dank China-gebundener Impulse fest blieb. Chinas RatingDog Manufacturing PMI kühlte sich im Juli auf 50,9 ab (von 51,7 im Juni) und verfehlte damit die Konsensschätzung von 51,5, signalisiert jedoch weiterhin eine Expansion der Fabrikaktivität. In Australien bleibt das Inflationszielband der Reserve Bank of Australia (RBA) bei 2–3%, und das jüngste CPI-Ergebnis wurde als schwächer als erwartet beschrieben; die niedrigere Gesamtinflation wurde auf fallende Kraftstoffpreise zurückgeführt.
Der US-Dollar schwächte sich gegenüber wichtigen Währungen ab, nachdem Japan koordinierte Yen-Kauf-Operationen mit den Vereinigten Staaten bestätigt hatte und Daten der Bank of Japan auf Ausgaben von bis zu 58,97 Mrd. US-Dollar am Donnerstag hindeuteten. Die Risikoaversion ließ zudem nach, nachdem Berichte über eine Pause geplanter US-Schläge gegen Iran kursierten, verbunden mit einem Vorschlag zur Wiederöffnung der Straße von Hormus und Fortschritten beim iranischen Nuklearprogramm—iranische Offizielle bestritten diese Darstellung jedoch. Im größeren Kontext bleibt Eisenerz Australiens wichtigstes Exportgut, auf Basis von Daten aus 2021 auf 118 Mrd. US-Dollar pro Jahr geschätzt, und China ist der wichtigste Abnehmer.
Long-Strategien im AUD/USD vor dem Hintergrund makroökonomischer Einflüsse
Wir empfehlen Derivatehändlern, Long-Positionen im Australischen Dollar gegenüber dem US-Dollar (AUD/USD) aufzubauen, während das Paar nahe der kritischen Marke von 0,7030 pendelt. Trotz der leichten Enttäuschung beim chinesischen Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe auf 50,9 liefert die weiterhin laufende Expansion in der Region eine stabile Grundlage für Australiens exportlastige Volkswirtschaft. Zudem zeigen historische Muster, dass ein Ausbruch und Halten des AUD über wichtigen psychologischen Schwellen wie 0,7000 häufig nachhaltige Aufwärtsdynamik auslöst.
Zudem sollten wir die anhaltend restriktive Rhetorik der RBA genau im Blick behalten, da die heimische Inflation zäh bleibt und weiterhin deutlich über dem Zielkorridor von 2% bis 3% liegt. Selbst bei einem vorübergehenden Rückgang der Gesamtinflation, ausgelöst durch volatile Kraftstoffpreise, macht der Leitzins der RBA—der bei restriktiven 4,35% verharrt—renditeorientierte, auf AUD lautende Derivate besonders attraktiv. Demgegenüber dürften Erwartungen an Zinssenkungen der US-Notenbank im weiteren Jahresverlauf den Renditevorteil des US-Dollar weiter einengen.
Markteingriffe, Volatilität und Rohstoffrisiken
Der US-Dollar steht unter erheblichem Gegenwind, insbesondere nachdem Tokio eine massive Yen-Kaufintervention in Höhe von 58,97 Mrd. US-Dollar zur Stabilisierung der eigenen Währung bestätigt hat. Dieser aggressive Liquiditätsentzug durch die japanischen Behörden legt nahe, dass das Aufwärtspotenzial des USD kurzfristig begrenzt bleibt—ein klares Zeitfenster für Optionshändler, AUD-Calls zu kaufen. Wir raten dazu, diese Positionen gegen plötzliche Volatilitätsspitzen abzusichern, da weitere koordinierte Interventionen der Zentralbanken weiterhin eine konkrete Möglichkeit sind.
Während Gerüchte über eine diplomatische Atempause zwischen den USA und Iran die Risikoprämien kurzzeitig senkten, bedeutet das schnelle Dementi aus Teheran, dass die geopolitische Unsicherheit in der Straße von Hormus die Rohstoffmärkte volatil halten wird. Für Derivatehändler heißt das: Eisenerzpreise, die zuletzt um 100 bis 110 US-Dollar je Tonne lagen, könnten durch lieferkettengetriebene Schübe abrupt schwanken—mit direkter Wirkung auf den AUD. Wir schlagen den Einsatz kurzfristiger Strangle- oder Straddle-Strategien vor, um von der bevorstehenden Volatilität zu profitieren, ohne eine richtungsgebundene Wette auf den Rohstoff einzugehen.
Beginnen Sie jetzt mit dem Trading — klicken Sie hier, um Ihr echtes VT Markets-Konto zu erstellen.