Die erste vollständige Augustwoche verlagert den Fokus von Zentralbankentscheidungen auf eine dichte Reihe von Makrodaten, angeführt von den US-Arbeitsmarktdaten (Nonfarm Payrolls) für Juli. Der US-Dollar-Index (DXY) liegt nahe 99,90, und der Markt erwartet 91.000 neue Stellen nach 57.000 im Juni, während die Arbeitslosenquote leicht auf 4,3% steigen dürfte. ISM-Industrie, ISM-Dienstleistungen, ADP-Beschäftigungsbericht und JOLTS-Stellenangebote kommen früher und dürften die Erwartungen an den geldpolitischen Kurs der Fed prägen. EUR/USD notiert um 1,1530 und steht vor den Einzelhandelsumsätzen für Juni, finalen Einkaufsmanagerindizes (PMIs) für das verarbeitende Gewerbe, Dienstleistungs-PMIs, Erzeugerpreisindex-Daten, deutschen Auftragseingängen der Industrie sowie einer weiteren Veröffentlichung zu den Einzelhandelsumsätzen. GBP/USD, um 1,3480, dürfte angesichts eines ruhigeren UK-Kalenders vor allem vom US-Terminkalender geprägt werden.
Wichtige Währungspaare und Daten-Highlights
USD/JPY beendet den Juli nahe 159,10, wobei die Aufmerksamkeit auf den Lohnentwicklung (Labor Cash Earnings) für Juni und den Protokollen der geldpolitischen Sitzung der Bank of Japan (BoJ) liegt. AUD/USD handelt nahe 0,7040; im Fokus stehen Chinas Caixin Services PMI und die Handelsdaten für Juli, zusammen mit Australiens Handelsbilanz. Gold beendet die Woche nahe 4.050 US-Dollar, wobei die Richtung von Überraschungen am US-Arbeitsmarkt und den Renditen von US-Staatsanleihen abhängt.
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