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Schwächere US-Arbeitsmarktdaten drücken den Dollar, stützen den Yen – Wetten auf Fed-Zinserhöhung lassen nach

by VT Markets
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Jul 3, 2026

Weichere US-Arbeitsmarktdaten und eine Rücknahme der Erwartungen an weitere Straffungen durch die US-Notenbank haben den Dollar unter Druck gesetzt und den japanischen Yen gestützt; zugleich lebten am Markt Spekulationen über eine mögliche Devisenintervention wieder auf. Im Juni schuf die US-Wirtschaft 57.000 neue Stellen, zudem wurden die Beschäftigungszahlen der beiden Vormonate nach unten revidiert. Terminkontrakte auf den Fed Funds wurden entsprechend angepasst und preisen nun bis Jahresende eine Anhebung um 30 Basispunkte ein, nach 36 Basispunkten am Mittwoch; der Druck für einen Zinsschritt Ende Juli ließ weiter nach.

Am Devisenmarkt fiel USD/JPY um 150 Pips auf 161,10, da der schwächere Dollar mit anhaltenden Interventionsgerüchten zusammenkam. Gold zog im Zuge der Bewegung ebenfalls an. Die Commerzbank erwartet, dass die US-Leitzinsen 2026 unverändert bleiben – ein Umfeld, das das Aufwärtspotenzial für USD/JPY begrenzen würde. Der Artikel wurde mit Unterstützung eines KI-Tools erstellt und von einem Redakteur überprüft.

Stimmungsumschwung am Markt und Begründung für Yen-Stärke

Angesichts des schwachen US-Arbeitsmarktberichts für Juni, der nur 57.000 neue Stellen auswies, sehen wir einen klaren Stimmungsumschwung am Markt zulasten des US-Dollar. Ein derart deutlicher Fehlbetrag führt historisch häufig zu einer Neubewertung der Geldpolitik der Federal Reserve. Der unmittelbare Druck für eine Zinserhöhung im Juli hat nun spürbar nachgelassen.

Wir sollten darauf reagieren, indem wir uns in den kommenden Wochen für eine weitere Yen-Aufwertung gegenüber dem Dollar positionieren. Der direkteste Weg, diese Einschätzung umzusetzen, ist der Kauf von Put-Optionen auf das Währungspaar USD/JPY. Diese Strategie ermöglicht eine Positionierung auf fallende Kurse und definiert das maximale Risiko klar über die gezahlte Prämie.

Das aktuelle USD/JPY-Niveau um 161 ist besonders wichtig, da dies die Zone ist, in der die japanischen Behörden im April und Mai 2024 tatsächlich intervenierten, um den Yen zu stützen. Die Historie zeigt, dass das Finanzministerium nicht zögert, hier entschlossen zu handeln – was einen harten Widerstandsbereich schafft. Dieser Präzedenzfall macht Short-Positionen im Paar attraktiver.

Volatilitätsausblick und wichtige Daten im Blick

Die Kombination aus nachlassender US-Konjunkturdynamik und aktiven Interventionsdrohungen dürfte die Volatilität am Devisenmarkt erhöhen. Wir erwarten, dass der Cboe Japanese Yen Volatility Index, der die erwarteten Kursschwankungen abbildet, von den aktuellen Niveaus anzieht. Der Kauf von Optionen ist daher eine Doppelstrategie: Sie profitiert sowohl von der Richtung der Bewegung als auch vom erwarteten Anstieg der impliziten Volatilität.

Mit Blick nach vorn spiegelt die Marktpreisbildung von nur 30 Basispunkten Zinserhöhung bis Jahresende diese neue Realität wider. Der nächste zentrale Datenpunkt wird der anstehende Verbraucherpreisindex (CPI) sein. Ein weiterer moderater Inflationswert würde die verbleibende Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung in diesem Jahr voraussichtlich ausräumen und eine deutlichere Abwärtsbewegung in USD/JPY begünstigen.

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